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Comeback des Weltmeisters

Boateng glücklich & heiß auf Atlético

Entmüdungsbecken, Sauna, Massage - am Sonntagmorgen war für Jérôme Boateng Regeneration angesagt, die ersten 68 Spielminuten nach über drei Monaten Verletzungspause haben Kraft gekostet. „Ich war natürlich sehr glücklich, dass ich endlich wieder auf dem Platz stehen konnte“, berichtete der Weltmeister, „dass ich natürlich noch nicht auf dem gleichen Level bin, auch dem ich aufgehört habe, ist aber auch klar. Für 90 Minuten hat es noch nicht gereicht.“

Unter dem Strich zeigte Boateng beim 1:1 gegen Gladbach eine souveräne Leistung im Zentrum einer Dreierkette, die von Serdar Tasci und Medhi Benatia komplettiert wurde. Mit 67 Prozent gewonnener Duelle war er bester Zweikämpfer seines Teams. „Er hat sich gut bewegt und gute Bälle nach vorne gespielt“, beobachtete Karl-Heinz Rummenigge von der Tribüne aus. Boateng habe gezeigt, dass er für das Rückspiel gegen Atlético eine Option sei. „Er ist bereit. Was jetzt der Trainer am Ende für eine Aufstellung wählt, weiß ich aber nicht.“

Erholen und neue Kraft tanken

Pep Guardiola wollte sich da am Samstag natürlich noch nicht in die Karten schauen lassen. „Wir müssen abwarten, wie er dieses Spiel verkraftet“, meinte der Katalane. Auch Boateng weiß, dass in einem Champions-League-Halbfinale nochmal ein anderer Wind weht. „Das Tempo wird viel höher sein. Sollte ich spielen, werde ich Vollgas geben und alles raushauen, was in mir steckt.“

Wie die gesamte Mannschaft hat auch Boateng den Glauben an den Finaleinzug noch längst nicht verloren: „Wir sind sehr, sehr heimstark. Darauf bauen wir.“ Ziel sei es, Atlético von Anfang mit Hilfe der 70.000 Fans in der Allianz Arena unter Druck zu setzen, ohne allerdings blind nach vorne zu rennen. Comebacker Boateng würde dabei sehr, sehr gerne helfen. „Ich werde versuchen, mich jetzt so gut wie möglich zu erholen und wieder Kraft zu tanken.“

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