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Zahlen & Fakten

Statistik spricht für den Deutschen Meister

2008, 2012, 2014 – und jetzt 2016! Zum vierten Mal treffen am Samstagabend (20 Uhr im Berliner Olympiastadion) der FC Bayern und Borussia Dortmund im DFB-Pokal-Endspiel aufeinander – in der Pokal-Historie gab es keine andere Finalpartie so oft! Es ist zudem erst das vierte Mal, dass der Deutsche Meister im Endspiel auf den Vizemeister trifft. Bisher entschied immer der Meister das Finale für sich… Was sonst noch wichtig ist? fcbayern.de hat Zahlen und Fakten gesammelt.

Starke Bilanz in Berlin

Zum 21. Mal steht der FC Bayern im Pokalfinale, 13 Duelle davon trug der Rekordpokalsieger im Berliner Olympiastadion aus (das erste 1986, siehe Foto). Die Bilanz ist positiv: Zehn Siegen - zuletzt 2014 gegen Borussia Dortmund (2:0 n. V.) - stehen nur drei Niederlagen gegenüber. Sehr gut ist auch die Bilanz gegen Berliner Klubs in der Hauptstadt: 19 Siege, 14 Remis und 10 Niederlagen holten die Bayern in den Duellen mit Hertha BSC, Blau-Weiß 90 Berlin, dem Spandauer SV, Tennis Borussia und Tasmania.

Rekordpokalsieger und -finalist

Mit 21 Endspielteilnahmen ist der FC Bayern Rekordfinalist - kein anderes Team schaffte dies häufiger als 12-mal (Schalke 04). Gewinnt der FCB, würde er seinen 18. Pokaltitel feiern – auch das ist Rekord. Die Münchner siegten in 8 ihrer letzten 9 Pokal-Endspiele – nur 2012 mussten sie sich Borussia Dortmund (2:5) geschlagen geben.

51 FCB-Siege, 32 Remis, 28 Niederlagen

Seit 1963 trafen der FC Bayern und Borussia Dortmund in 111 Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz spricht für den deutschen Rekordpokalsieger: 46% der Spiele gewannen die Münchner, 25% die Borussia. Zuletzt gestalteten die Schwarz-Gelben die Duelle etwas ausgeglichener: In den letzten 10 Pflichtspiel-Duellen gab es 5 Bayern-Siege, 3 BVB-Erfolge und 2 Remis.

Bayern-Tor(e) garantiert

Wenn der FC Bayern in einem Pokalfinale antritt, dürfen die Bayern-Fans während des Spiels mindestens einmal jubeln! In seinen 21 Endspielen blieb der deutsche Rekordpokalsieger nie torlos, erzielte insgesamt 49 Treffer.

Pokal-Experte Müller

Thomas Müller wurde in der 1. Pokalrunde beim Fünftligisten Nöttingen geschont und war danach in 4 Pokalspielen an 7 der 9 Bayern-Treffer direkt beteiligt (4 Tore, 3 Torvorlagen). Beim 2:0-Heimsieg im Halbfinale gegen Werder Bremen war der 26-Jährige mit seinem Doppelpack der Matchwinner. In 35 Pokalspielen war Müller nun an 35 Toren direkt beteiligt (23 Tore, 12 Torvorlagen) – eine traumhafte Ausbeute!

Knackt der FCB seine eigene Bestmarke?

Der FC Bayern ist seit 4 Jahren im DFB-Pokal ungeschlagen (in 90 oder 120 Minuten), das 2:5 im Finale am 12. Mai 2012 gegen Borussia Dortmund war die letzte „echte“ Niederlage in diesem Wettbewerb. Seitdem blieben die Münchner in 22 Pokalspielen unbesiegt und könnten nun im Endspiel ihren eigenen DFB-Pokalrekord aus den Jahren 1997 bis 2002 (23) einstellen. Das Elfmeter-Aus im Pokal-Halbfinale 2015 zählt in der Statistik als Remis.

Fritz pfeift Pokalendspiel

Marco Fritz aus dem schwäbischen Korb darf erstmals das DFB-Pokal-Finale pfeifen. Der 38-Jährige pfiff in der aktuellen Bundesliga-Saison 15 Begegnungen, darunter den 5:1-Sieg des FC Bayern gegen Borussia Dortmund im Oktober 2015. „Das Pokalendspiel in Berlin zu leiten ist für jeden Schiedsrichter eine besondere Auszeichnung und für mich persönlich der Höhepunkt meiner bisherigen Laufbahn“, sagte Fritz, der seit 2012 auch FIFA-Referee ist. An den Seitenlinien assistieren Dominik Schaal und Marcel Pelgrim. Vierter Offizieller ist Bastian Dankert.

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