präsentiert von
Menü
Interview

Alonso: 'Ich möchte so viel wie möglich mitnehmen'

Weltmeister, Europameister, zweimaliger Champions-League-Sieger, spanischer Meister... Seiner langen Titelliste hat Xabi Alonso in diesem Sommer erstmals das deutsche Double hinzugefügt. Nach zwei Jahren beim FC Bayern spricht der 34-Jährige im FCB.tv-Interview unter anderem über den scheidenden FCB-Chefcoach Pep Guardiola, Nachfolger Carlo Ancelotti, den er bestens aus gemeinsamen Zeiten bei Real Madrid kennt, sowie seine eigenen Trainer-Ambitionen.

Xabi Alonso über...

...Pep Guardiola: „Die Erwartungen an große Trainer und große Spieler sind immer groß. So groß, dass sie nur schwer zu erfüllen sind. Wenn man sich Peps Arbeit und die Art und Weise ansieht, wie wir in den letzten drei Jahren Fußball gespielt haben, denke ich, dass wir alle sehr zufrieden sein können. Es ist einfach unheimlich schwierig, die Champions League zu gewinnen. Dazu braucht man manchmal auch Glück. Aber ich denke, dass Pep einen fantastischen Job gemacht hat. Sein Vermächtnis für die Zukunft und Carlo Ancelotti ist groß.“

...Carlo Ancelotti: „Carlo Ancelotti ist großartig im Umgang mit Menschen. Er schafft es spielend leicht, mit jedem eine Verbindung aufzubauen. Er versucht, mit jedem Spieler eine gute Beziehung zu haben. Er ist ein Mann des Fußballs. Er war ein großartiger Spieler, er hat großartige Teams trainiert: Milan, Juventus, Chelsea, Paris Saint-Germain, Real Madrid. Sein Lebenslauf ist beeindruckend. Jetzt beginnt ein neues Abenteuer für ihn bei Bayern, hoffentlich ein erfolgreiches. Die Voraussetzungen sind gegeben, dass wir wieder um alle Titel mitspielen können. Was am Ende dabei herausspringt, ist unmöglich vorherzusagen. Aber wir werden sicherlich alles versuchen.“

...seine Fortschritte beim Deutschlernen: „Ich weiß, dass ich noch immer viele Fehler mache. Deutsch ist eine sehr schwere Sprache. Aber ich bemühe mich. Aus den paar Jahren, die ich hier spiele, möchte ich so viel wie möglich lernen und mitnehmen. Nicht nur aus professioneller Sicht, sondern auch persönlich. Ich möchte Deutschland, Bayern und München kennen lernen. Das ist mir wichtig.“

...die Zeit nach seiner aktiven Karriere: „Ich liebe Fußball. Ich liebe es, Fußball zu schauen, Fußball zu verstehen. Ich weiß nicht, ob ich einmal Trainer werde. Aber ich kann es auch nicht ausschließen. Die Zeit wird es zeigen.“

...seine Urlaubspläne: „Ich werde noch einige Zeit in München bleiben, weil die Kinder noch zur Schule gehen. Die Situation ist diesen Sommer neu für mich. Nach so vielen Jahren mit der Nationalmannschaft genieße ich eine schöne Pause und freue mich darauf, die Europameisterschaft von der anderen Seite aus zu verfolgen.“

Weitere Inhalte