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DFB-Team

Müller: 'Kein Spaziergang' gegen Nordirland

Es ist schon kurios. Bei Weltmeisterschaften hat Thomas Müller in 13 Spielen zehn Tore erzielt - bei Europameisterschaften ist der FCB-Torjäger nach sieben Partien immer noch ohne eigenen Torerfolg. Daran hat sich auch beim Turnier in Frankreich noch nichts geändert. „Mich persönlich stört gar nicht, dass ich noch kein Tor geschossen habe bei einer EURO, sondern dass ich die letzten zwei Spiele eigentlich keine wirkliche Tormöglichkeit hatte“, sagte der 26-Jährige vor dem letzten Gruppenspiel am kommenden Dienstag (18 Uhr) gegen Nordirland.

„Es waren unglückliche Spiele“, meinte Müller zu den bisherigen Turnier-Auftritten gegen die Ukraine (2:0) und Polen (0:0). „Ich hätte gern ein paar mehr Torgelegenheiten gehabt. Aber man muss weiter hungrig sein.“  Und das ist Müller vor dem Duell mit den Nordiren. „Ich hoffe, dass ich ein Tor machen werde“, sagte der Oberbayer, „aber mir ist wichtiger, dass wir dieses Spiel gewinnen.“

'Er kann plötzlich wieder da sein'

Dass Müller auch am Dienstag wieder auf Torejagd gehen wird, ließ Bundestrainer Joachim Löw bereits durchblicken. „Bei Thomas Müller weiß man ja, dass er plötzlich wieder da sein kann“, sagte der Bundestrainer, „es ärgert ihn zwar sehr, das ist sein Charakter. Auf der anderen Seite sieht man ihn nach Lösungen suchen.“

Gegen EM-Debütant Nordirland erwartet Müller „keinen Spaziergang. Man muss realistisch sein, dass das kein Schützenfest wird. Sie werden mit vielen Spielern um den Strafraum agieren.“ Vor dem Gruppenfinale führt Deutschland (4 Punkte) die Gruppe C vor dem punktgleichen Polen an. Nordirland (3) ist Dritter, die noch punktlose Ukraine hat keine Achtelfinal-Chancen mehr.

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