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Schwitzen in Charlotte

Ancelotti zufrieden: 'Alle geben ihr Bestes'

„Philipp!“ - „Philiiipp!“ - „Philiiiiiiiiiiiipp!“ Kurz nach 18 Uhr (Ortszeit) kannte die Begeisterung im Bank of America Stadium von Charlotte keine Grenzen mehr. Die Fans ließen ihrer Freude freien Lauf. Denn Philipp Lahm kam, um Autogramme zu geben. Schon vorher hatten die FCB-Anhänger das Training ihrer Bayern emotional und stimmgewaltig mitverfolgt. „Holgeeeer!“ - „Alabaaa!“ - „Ribéryyyy!“ jubelten sie jedes Mal, wenn einer ihrer Stars sich ihnen näherte.

Das war der angenehme Teil der ersten Trainingseinheit des FC Bayern in Charlotte, nur wenige Stunden nach der Ankunft in North Carlolina. Denn bei subtropischen Verhältnissen mit einer Temperatur von fast 35 Grad kamen die Münchner mächtig ins Schwitzen. Carlo Ancelotti hatte für sein Team verschiedene Spielformen vorbereitet, in denen unter anderem Spielverlagerung, schnelles Umschalten, Spiel auf engem Raum und Torabschluss gefordert waren.

Es gehe im Moment darum, im Training und in den Testspielen die körperliche Verfassung sowie die mannschaftliche Organisation zu verbessern, erklärte Ancelotti. Das sei auch das Ziel im zweiten Testspiel währen der Audi Summer Tour USA 2016. Im Rahmen des International Champions Cup treffen die Bayern am Samstag (23 Uhr, MESZ) in Charlotte auf Inter Mailand. „Es ist immer schön, gegen große Teams zu spielen. Aber gleichzeitig ist es Vorbereitung“, meinte Thiago, „wir müssen unsere Beine, unsere Körper verbessern.“

Team rückt zusammen

Für Ancelotti hat das Spiel gegen Inter auch einen angenehmen Nebeneffekt: Er trifft dabei seinen ehemaligen Nationalmannschafts- und Trainerkollegen Roberto Mancini. „Ich respektiere ihn sehr und freue mich darauf, ihn zu treffen“, sagte der FCB-Chefcoach, der „ein sehr interessantes Spiel gegen ein starkes Team“ erwartet. „Wir werden versuchen, ein gutes Spiel zu machen, als Mannschaft aufzutreten und zu gewinnen.“

Bislang ist Ancelotti mit dem Engagement seines Teams in den USA „sehr zufrieden. Es sind noch nicht alle Spieler da. Aber die, die hier sind, arbeiten alle seriös und geben ihr Bestes.“ Zudem spürt der 57-Jährige, dass die Mannschaft in den USA näher zusammenrückt. „Wir verbringen viel Zeit miteinander. Gestern waren wir in einem schönen Steakhaus“, berichtete der Italiener, „wir hatten Spaß.“

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