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'Eine schöne Stadt'

Herr Ancelotti lebt sich ein

„Guten Tag! Wie geht’s?“ Carlo Ancelotti kannte auch auf seiner zweiten Pressekonferenz beim FC Bayern keine Berührungsängste und legte sofort los - auf Deutsch! „Deutsch ist nicht einfach. Aber ich lerne seit sechs Monaten. Und hier helfen mir die Spieler“, sagte der Italiener, der in seiner ersten Woche beim FC Bayern keine Verständigungsprobleme ausgemacht hat. „Es ist kein Problem. Fußball ist nur eine Sprache.“

Auch vor der Mannschaft spreche er überwiegend deutsch, erzählte Herr Ancelotti. „Manchmal spreche ich auch italienisch, manchmal spanisch. Aber ich denke, es ist gut, wenn alle versuchen, Deutsch zu sprechen. Auch die Spieler.“ Das gehöre zur Professionalität dazu.

Glücksbringer an der Wand

Nicht nur beim FC Bayern, auch in München hat sich Ancelotti in seiner ersten Woche schon „ein bisschen“ umgesehen. „Es ist eine schöne, saubere Stadt. Der Verkehr war gut, sehr respektvoll“, sagte er schmunzelnd. Auch das eine oder andere Restaurant habe er schon kennen gelernt. „Ich muss ja auch essen und trinken.“ Nur das Wetter könnte besser sein. „Aber das ist kein Problem.“

Pep Guardiolas Nachricht („In bocca al lupo!“ - „Viel Glück!“) im Trainerbüro an der Säbener Straße hat Ancelotti übrigens stehen lassen - „als Glücksbringer“ wie er erzählte, ehe er die - zum Großteil auf Deutsch bestrittene - Pressekonferenz höflich beendete: „Auf Wiedersehen!“

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