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Interview

Green: 'Mein Vater ist längst Soccer-Experte'

Das Abenteuer USA hat begonnen - für Julian Green ist die Audi Summer Tour USA 2016 des FC Bayern allerdings eine relativ normale Reise. Denn der 21-Jährige hat neben dem deutschen auch einen amerikanischen Pass und fliegt mehrmals im Jahr über den großen Teich.

Green hat einen amerikanischen Vater und eine deutsche Mutter. Er wurde in Tampa/Florida geboren, wuchs aber in Oberbayern auf. Mit fcbayern.de sprach der Stürmer, der normalerweise für die FCB-Amateure auf Torejagd geht, über die Reise in sein Heimatland, Soccer in den USA und sein Faible für einen ganz anderen US-Sport.

Das Interview mit Julian Green:

fcbayern.de: Julian, die US-Tour des FC Bayern hat begonnen. Wie hat sich die Reise nach Chicago für dich angefühlt?
Green: „Diese Tour ist schon etwas Besonderes für mich. Ich bin in den USA geboren, mein Vater wohnt hier, ich spiele in der US-Nationalmannschaft. Die USA sind Heimat für mich, genauso wie Deutschland. Ich freue mich sehr, mit dem FC Bayern hier zu sein.“

fcbayern.de: Wie oft bist du in den USA?
Green: „So oft wie möglich. Normalerweise mache ich ein Mal im Jahr hier Urlaub. Dazu kommen noch die Termine bei der Nationalmannschaft.“

fcbayern.de: Dein Vater ist Amerikaner. Hast du ihm erklären müssen, wie Soccer funktioniert?
Green: „Nein. Er hat meinen Weg als Fußballer von klein auf mitverfolgt. Deswegen kennt er sich sehr gut aus. Ich würde sagen, er ist längst ein Soccer-Experte.“

fcbayern.de: Wie hat sich Soccer in den USA in den letzten Jahren entwickelt?
Green: „Sehr gut. Man hat bei der WM 2014 gesehen, wie groß die Soccer-Begeisterung inzwischen ist. Das war Wahnsinn! Und ich habe den Eindruck, dass sich diese Entwicklung so fortsetzt.“

fcbayern.de: Basketball, Baseball, Football und Eishockey dominieren den amerikanischen Sport. Welche US-Sportart hat es dir besonders angetan?
Green: „Eishockey. Ich habe früher selbst gespielt und bin ein Fan dieser Sportart im Allgemeinen und des Teams aus meiner Heimatstadt im Besonderen: Tampa Bay Lightning. Ich versuche, so viele Spiele wie möglich von ihnen zu sehen, auch wenn das wegen der Zeitverschiebung nicht ganz einfach ist. Ich verfolge aber auch die NBA und spiele in der Freizeit selbst ein bisschen Basketball.“

fcbayern.de: Was macht für dich Amerika aus?
Green: „Die Lockerheit der Leute. Sie sind sehr liebevoll und werden uns sicher gut aufnehmen. Man kann sich in den USA einfach wohlfühlen. Das werden wir in den nächsten Tagen genießen können.“

fcbayern.de: Training, Testspiele, Marketing... Wie anstrengend werden die elf Tage in den USA?
Green: „Ich denke, wir werden trotz des vollen Terminkalenders eine angenehme Tour haben. Das Land ist super, wir sind in tollen Städten. Der ganze FC Bayern kann sich auf die Tage hier freuen.“

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