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'Gut gemacht!'

Ancelotti lobt, dirigiert, motiviert

„Das ist gut!“, „Bravo!“, „Perfekt!“, „Gut gemacht!“ Immer wieder machte sich Carlo Ancelotti lautstark bemerkbar, während seine Spieler am Sonntagmorgen an der Säbener Straße ihr Trainingsprogramm absolvierten. Auffällig dabei war vor allem, dass der 57-Jährige immer wieder positiv und motivierend auf seine Spieler einwirkte, bei gelungenen Aktionen oft Beifall klatschte und auf Deutsch viel lobte.

Im Mittelpunkt des Trainings stand wie immer der Ball. So wurden die Bayern-Profis in verschiedenen Spielformen auf einem verkleinerten Feld, mit und ohne Tore, mit drei Kontakten oder im freien Spiel immer wieder aufs Neue gefordert. Und das sowohl im physischen als auch im psychischen Bereich. Denn neben einer gehörigen Laufarbeit waren auch hohe Konzentration und Handlungsschnelligkeit erforderlich, um den Ansprüchen des neuen Trainers gerecht zu werden.

Ancelotti plant im Supercup mit EM-Fahrern

Dieser zeigte sich mit dem Einsatz und der Leistung seines Teams überwiegend zufrieden. War es nach der öffentlichen Einheit am Vortag in der Allianz Arena doch erst das zweite Mal, dass Ancelotti - abgesehen von den angeschlagenen Spielern - seinen kompletten Kader zur Verfügung hatte. Lief es mal nicht so, wie der Italiener sich das vorstellte, kritisierte er nicht, sondern wirkte auch da positiv ein. „Andere Seite“, „die Positionen sind wichtig“ korrigierte Ancelotti, ebenfalls auf Deutsch.

Nach anderthalb Stunden war die erste Einheit im Hinblick auf das Supercup-Finale am nächsten Sonntag bei Borussia Dortmund beendet. Ancelotti hatte am Samstag im Rahmen der Teampräsentation angekündigt, gegen den BVB auch mit den erst am Freitag ins Training eingestiegenen EM-Fahrern zu planen. „Ich will meine Spieler nutzen, die ich zur Verfügung habe. Das Spiel ist erst in acht Tagen, bis dahin werden schon in einer guten Verfassung sein.“




 

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