präsentiert von
Menü
10 Jahre nach der Fußball-WM

„Leidenschaft. Emotionen. Allianz Arena“

Bevor die 54. Bundesligasaison mit dem Spiel gegen Werder Bremen eröffnet wurde, hat der FC Bayern bei einer Veranstaltung in der Erlebniswelt in feierlichem Rahmen daran erinnert, dass vor zehn Jahren die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland statt gefunden hat. Die WM 2006 ist für den FC Bayern deshalb so wichtig gewesen, weil München WM-Spielort war und die Allianz Arena im Münchner Norden gebaut werden konnte.

„Die Allianz Arena ist das Fundament geworden, auf das wir unseren wirtschaftlichen und sportlichen Erfolg bauen konnten“, sagte Karl-Heinz Rummenigge vor den Spitzen des Deutschen Fußballs. Der Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG betonte, dass es ein reines Fußballstadion in München ohne die WM nicht gegeben hätte: „Dass die Allianz Arena hier und heute steht, ist in erster Linie Franz Beckenbauer zu verdanken.“

Beckenbauer, damals Präsident des FC Bayern, spielte als Chef des Bewerbungskomitees und dann als Chef des WM-Organisationskomitees eine tragende Rolle bei der WM 2006. Hauptredner vor mehr als 60 Gästen war der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder. Schröder würdigte die WM 2006 als „Werbeveranstaltung für unser Land“. Sie habe „ein modernes, weltoffenes, tolerantes und innovatives Deutschland präsentiert“.

An Franz Beckenbauer gerichtet sagte Schröder: „Lieber Franz, gerade ich weiß, dass Entscheidungen immer auch mit Kritik verbunden sein können. Das ist so in einer von Medien geprägten Öffentlichkeit. Aber gerade du hast allen Grund, stolz zu sein: als begnadeter Fußballer, als Organisator der WM 2006 und als Mensch, der sich um sein Land verdient gemacht hat."

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter würdigte den FC Bayern als einen Imageträger für die Stadt München: Allianz Arena und FC Bayern seien „großartige Botschafter in Deutschland und der ganzen Welt“.Zu den Gästen der Veranstaltung, die der FC Bayern unter das Motto „Leidenschaft. Emotion. Allianz Arena - 10 Jahre nach der WM“ gestellt hatte, zählten DFB-Präsident Reinhard Grindel, DFL-Präsident Reinhard Rauball, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der frühere SPD-Innenminister Otto Schily, der Vorsitzende der Geschäftsführung der DFL Christian Seifert und auch Thomas Gottschalk.

Weitere Inhalte