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'Gute Entscheidung'

Champions League: Prozedere für Teilnahme ändert sich

Das Format der UEFA Champions League und der UEFA Europa League für die Spielzeiten 2018/19, 2019/20 und 2020/21 steht fest. Das Wettbewerbssystem bleibt unverändert, doch das Prozedere für die Teilnahme ändert sich: Demnach spielen die vier besten Teams der vier bestplatzierten Verbände sicher in der Gruppenphase der Königsklasse.

„Ich begrüße die UEFA-Entscheidung. Sie reflektiert eine seriöse und faire Lösung für den europäischen Klub-Fußball. Ich bin besonders erfreut über den Fakt, dass die europäische Fußball-Gemeinschaft vereint bleibt und nach vorne schreitet“, sagte FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, der gleichzeitig auch Vorsitzender der European Club Association ECA ist.

Nach intensiven Beratungen und Gesprächen mit allen Interessensvertretern im europäischen Fußball hat die UEFA, auf Empfehlung des UEFA-Komitees für Klubwettbewerbe und des European Club Association Boards, dem UEFA-Exekutivkomitee Vorschläge für Neuerungen gemacht, die genehmigt wurden.

Änderungen

  • Der Sieger der UEFA Europa League qualifiziert sich automatisch für die Gruppenphase der UEFA Champions League (momentan nimmt dieser in bestimmten Fällen an den Playoffs teil).
  • Die vier Top-Klubs der vier bestplatzierten nationalen Verbände qualifizieren sich automatisch für die Gruppenphase der UEFA Champions League.
  • Alle weiteren Details der Zugangsliste werden für beide Wettbewerbe bis zum Ende des Jahres finalisiert.
  • Ein neues System für die Klub-Koeffizienten: Die Vereine werden nach ihrer eigenen Bilanz beurteilt (Löschung des Nationenteils für den individuellen Klub-Koeffizienten, es sei denn, dieser Koeffizient ist niedriger als 20 Prozent des Verbandskoeffizienten).
  • Vergangene Erfolge im Wettbewerb werden bei der Berechnung des Koeffizienten ebenfalls berücksichtigt (Punkte für gewonnene europäische Titel, die nach UEFA Champions League und UEFA Europa League gewichtet werden).
  • Die finanzielle Verteilung für die Klubs wird sich in beiden Wettbewerben signifikant verbessern
  • In einem neuen finanziellen Verteilungssystem, das auf vier Säulen beruht (Anfangsbeitrag, Leistung im Wettbewerb, individueller Klub-Koeffizient und Marktanteil), wird die sportliche Leistung stärker gewichtet, während der Marktanteil weniger gewichtet wird.

Was sich nicht ändert

  • Die Beibehaltung des Meister- und des Ligawegs für die Qualifikation zur UEFA Champions League. Dadurch wird sichergestellt, dass Vereine aus allen Verbänden über ihre nationalen Ligen an beiden Wettbewerben teilnehmen können.
  • Die UEFA Champions League wird auch weiterhin in der Gruppenphase mit 32 Teams ausgetragen und im Anschluss wird es eine K.-o.-Phase mit 16 Klubs geben. Auch die UEFA Europa League bleibt mit ihren 48 Klubs in diesem Punkt unverändert.

Es wird eine Tochtergesellschaft gegründet, die bei der Bestimmung der Zukunft und beim Management der UEFA-Klubwettbewerbe eine strategische Rolle einnehmen wird. Sie heißt UEFA Club Competitions SA, bei der die Hälfte der Vorstandsmitglieder von der UEFA und die andere Hälfte von der ECA gestellt werden.

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