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Zwischen Dortmund und Jena

Lahm: „Brauchen noch Zeit“

Im Vollsprint stürmten die Bayern-Profis am Mittwoch den Rasenhügel an der Säbener Straße hinauf, nach dem freien Tag zieht Carlo Ancelotti das Tempo wieder merklich an. Kein Wunder: Bereits am Freitag (20:45 Uhr) wartet das Erstrundenspiel im DFB-Pokal beim Regionalliga-Spitzenreiter Carl Zeiss Jena, die Bayern wollen auch beim vermeintlichen Underdog nichts dem Zufall überlassen.

„Wir werden noch einen Einblick bekommen, wie der Gegner spielt, was er tut und was wir zu tun haben“, berichtete Philipp Lahm am Mittwoch. „Ansonsten sollten wir uns auf unsere Stärken besinnen und unser Spiel machen. Da haben wir noch genügend Arbeit.“ Das weiß auch Cheftrainer Ancelotti, der nach dem eingangs erwähnten Hügelsturm intensiv am Pass- und Kombinationsspiel feilen ließ. Auch die Veränderungen am System müssen die Bayern noch verinnerlichen, so Lahm, „dafür brauchen wir noch ein bisschen Zeit. Das hat man in der ersten Halbzeit gegen Dortmund gesehen.“

Renato Sanches, Douglas Costa, Arjen Robben, Holger Badstuber und Jérôme Boateng setzten am Mittwoch ihr Aufbauprogramm fort, Xabi Alonso und Thiago wurden geschont und arbeiteten ebenfalls individuell. Arturo Vidal indes, der im Supercupspiel in Dortmund (2:0) eine Blessur davongetragen hatte, trainierte wie geplant mit. Einzig ein Zwischenfall mit Kingsley Coman kurz vor Trainingsende drückte auf die Stimmung. Der Franzose musste angeschlagen vom Platz gefahren werden. Mittlerweile ist klar: Coman wird dem deutschen Rekordmeister wegen einer Verletzung des Kapselbandapparates im linken Sprunggelenk bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen (eigene Meldung).

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