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Hinrundenfazit

Amateure blicken auf ordentliche Hinrunde

Alles gegeben, bis zum Schluss gekämpft, doch nicht belohnt - im letzten Spiel des Jahres 2016 überzeugten die Amateure des FC Bayern mit einer guten Leistung. Durch einen Gegentreffer in letzter Sekunde musste sich die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel beim Tabellenführer der Regionalliga Bayern, der SpVgg Unterhaching, doch noch mit 1:2 geschlagen geben. Vogel sprach nach Spielschluss von „einer unserer besten Leistungen in dieser Saison. Das ist die bitterste Art und Weise, ein Spiel zu verlieren.“

Es war der Abschluss einer ordentlichen ersten Saisonhälfte. 38 Punkte sammelte die Reserve des Rekordmeisters in ihren 21 Partien. Hinter dem Spitzenreiter aus Haching, der mit 57 Punkten unangefochten auf Platz eins thront, überwintert der FCB auf einem guten zweiten Rang. „Wir können durchaus zufrieden sein. Mit Unterhaching haben wir eine Übermannschaft in der Liga, was uns mit Hinblick auf die Transfers aber auch schon früh bewusst war“, zog Vogel sein Fazit.

„Die Jungs haben es gut gemacht“

Lediglich drei Niederlagen kassierte die Vogel-Elf bislang. Allerdings spielten die Münchner auch acht Mal unentschieden. Demgegenüber stehen zehn Siege. „Wir schauen auf uns und die Jungs haben es unter Berücksichtigung aller Widrigkeiten gut gemacht“, meinte Vogel mit Blick auf die bisherige Spielzeit.

Die Amateure erwischten einen guten Start. Von den ersten sieben Spielen konnten die Bayern fünf für sich entscheiden und spielten zweimal remis. In den folgenden acht Partien gelang jedoch nur noch ein Sieg. Fünfmal gab es ein Unentschieden, unter anderem ein 2:2 in einem spannenden und mitreißenden Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Unterhaching. Gegen die beiden Aufsteiger, VfR Garching und die SpVgg Hof, unterlagen die Münchner. „Zwischendurch fehlte uns ein wenig das Wettkampfglück“, beschrieb Vogel.

„Es ist noch Entwicklungspotenzial da“

Zuletzt wussten die Bayern wieder zu überzeugen. Vor der bitteren und unglücklichen Niederlage im abschließenden Spitzenspiel in Unterhaching entschied der FCB vier von fünf Spielen für sich und spielte einmal unentschieden. „Wir haben uns das erarbeitet und einen guten Schlussspurt hingelegt. Die Automatismen haben besser gegriffen, wir haben sehr konzentriert und engagiert gespielt und dadurch die Spiele dominiert. Die Siege waren die logische Folge daraus“, sagte Vogel.

Knapp einen Monat haben die Amateure nach ihrem letzten Pflichtspiel Urlaub. Am 9. Januar nimmt die Reserve des Rekordmeisters die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte auf. „Wir haben noch Luft nach oben. Es ist noch Entwicklungspotenzial da, was etwas sehr Schönes ist“, freut sich Vogel bereits auf die Rückrunde. Die erste Ligapartie steht dann am 3. März auf dem Programm. Zum Auftakt empfängt der FCB die zweite Mannschaft des FC Ingolstadt.

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