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„Alle sind vorangekommen“

Wörle freut sich über Rückkehrer-Quartett

„Super mitgezogen! Klasse!“ Nach einer intensiven Sprint- und Schuss-Einheit war Thomas Wörle am Samstagmittag voll des Lobes mit seiner Mannschaft. Doch nicht nur die Trainingsleistung im Allianz Winter Camp 2017 in Cadiz lässt den Coach der FCB-Frauen strahlen. „Ich freue mich auch, dass alle Verletzten hier vorangekommen sind. Das ist total positiv“, sagte er.

Allen voran gilt das für Lena Lotzen. „Sie hat bis jetzt alle Trainingseinheiten mitmachen können. Gegen Arsenal hatte sie ihren ersten internationalen Einsatz. Und: Das Knie meldet sich nicht. Das ist sehr erfreulich“, sagte Wörle über die 23-Jährige, die wegen einer Knieverletzung fast 600 Tage pausieren hatte müssen.

Sogar seit inzwischen 1.020 Tagen (seit April 2014) muss Sarah Romert auf ihr Comeback warten. Ebenfalls wegen einer Knieverletzung. „Wir hätten nicht geglaubt, dass sie so viele Einheiten mitmachen kann. Das ist super erfreulich“, meinte Wörle über die 22-Jährige, „für sie war es auch mental Gold wert, hier bei der Mannschaft sein zu können. Aber auch bei ihr müssen wir noch Geduld haben.“

Deutlich weiter ist Vanessa Bürki. „Sie hat bis jetzt alles mittrainieren können und macht tolle Fortschritte. Genial!“, meinte Wörle. Beim 3:1 gegen Arsenal am vergangenen Mittwoch erzielte die Schweizer Angreiferin sogar zwei Tore. Im letzten Kalenderjahr (2016) hatte sie aufgrund von Sprunggelenksproblemen nur ein Bundesligaspiel bestreiten können, in der laufenden Saison ist sie noch ohne Einsatz.

Seit vergangenem November muss Melanie Leupolz wegen einer Knieverletzung eine Pause einlegen. Auch bei der 22-Jährigen gehe es vorwärts, erzählte Wörle, „sie hat hier sehr viel mitmachen können. Aber bei ihr müssen wir noch ein bisschen vorsichtig sein. Gegen Arsenal konnte sie noch nicht spielen, das wäre zu waghalsig gewesen.“ Doch auch für Leupolz ist das Comeback in Sichtweite.

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