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FCB Amateure

Schwarz: „Mit neuem Elan an die kommenden Aufgaben gehen“

Danny Schwarz ist bis zum Saisonende Interimstrainer der Amateure des FC Bayern. Der 41-Jährige übernahm am Dienstag den Posten von Heiko Vogel, der nach den jüngsten Ergebnissen in der Regionalliga Bayern zurückgetreten war. Bislang trainierte Schwarz die U16 der Bayern. Zuvor war der Ex-Profi Co-Trainer der U19 des Rekordmeisters und auch bereits ein halbes Jahr, bis zur Winterpause der Saison 2015/16, Co-Trainer der Amateure. Am Dienstag leitete Schwarz die erste Trainingseinheit der FCB-Reserve. Im Interview mit fcbayern.com spricht er über die ersten Eindrücke vom Team und die Ziele für die restliche Saison.

Das Interview mit Danny Schwarz

Hallo Herr Schwarz, seit Dienstag sind Sie Trainer der Amateure des FC Bayern. Wie lief die erste Trainingseinheit?
Schwarz: „Nach solch einer Nachricht, die das Team am Dienstagmorgen erfahren hat, ist es nicht sinnvoll direkt große Reden zu schwingen. Wir haben erst einmal eine lockere Trainingseinheit mit Spielformen, Flanken und Torschüssen gemacht. Mehr war auch nicht möglich, da am Sonntag ja noch das Spiel war. Jetzt haben die Jungs einen Tag frei und dann geht es weiter.“

Wie sind die ersten Eindrücke von der Mannschaft?
Schwarz: „Einen Großteil der Spieler kenne ich noch aus meiner Zeit als Co-Trainer der U19 und der Amateure. Von daher weiß ich, was auf mich zukommt. Nach einer Trainingseinheit ist die Situation innerhalb der Mannschaft generell noch schwierig zu beurteilen. Die Jungs müssen das Ganze auch erst einmal verarbeiten. Dann wollen wir mit neuem Elan an die kommenden Aufgaben gehen.“

Was bedeutet für Sie persönlich der Schritt als Trainer in den Männerfußball?
Schwarz: „Es ist schon etwas Neues für mich. Aber dadurch, dass ich bereits Co-Trainer von Heiko Vogel bei den Amateuren war und zuletzt die U16 hauptverantwortlich gecoacht habe, bin ich gut vorbereitet. Daher gibt es keinerlei Berührungsängste und ich freue mich auf die Aufgabe.“

Woran gilt es, bis zum nächsten Spiel am 31. März gegen den VfR Garching zu arbeiten?
Schwarz: „Zu allererst geht es darum, eine gewisse Lockerheit reinzukriegen. Das heißt aber nicht, dass nicht zielstrebig und konsequent trainiert wird. Unter einem neuen Trainer gewinnen die Jungs neue Eindrücke. Ich werde gemeinsam mit Co-Trainer Rainer Ulrich Gespräche führen. Wir müssen auf einen gemeinsamen Nenner kommen und wollen, dass jeder wieder sagen kann, das sind die Bayern-Amateure, wie ich sie mir vorstelle.“

An welchen Hebeln wollen Sie in den kommenden Wochen ansetzen?
Schwarz: „Ich möchte vor allem einen Eindruck von der Situation und der Stimmung innerhalb der Mannschaft gewinnen. Die letzten Wochen mit den enttäuschenden Ergebnissen und Auftritten hängen den Jungs in den Knochen, es ist dadurch natürlich eine gewisse Verunsicherung da. Daran wollen wir arbeiten. Es gilt auch, an die Basis zurückzukehren. Wir wollen die Jungs zunächst gar nicht zu sehr mit taktischen Dingen vollfrachten. Es gehört in erster Linie immer Leidenschaft, Mentalität und eine gewisse Zweikampfhärte dazu.“

Wie sind die Ziele für die restliche Spielzeit?
Schwarz: „Wir wollen das Maximum rausholen. Es interessiert mich erst einmal nicht, ob wir Dritter oder Vierter sind. In den letzten Spielen geht es darum, dass die Mannschaft wieder ihr starkes Gesicht zeigt und das rausholt, was sie zu leisten im Stande ist. Jeder muss an seine Leistungsgrenze kommen. Dann werden wir uns mit einem guten Gefühl und einer guten Platzierung aus der Saison verabschieden.“

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