Amateure absolvieren Leistungsdiagnostik

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Heiß her ging es am Dienstag im Athletikbereich des FC Bayern Campus. Die Amateure des Rekordmeisters absolvierten auf dem Gelände an der Ingolstädter Straße ihre Leistungsdiagnostik im Rahmen der Wintervorbereitung. Ob beim Laktattest, dem Speed-Court oder der Sprungkraftmessung, die Spieler von Trainer Tim Walter gaben alles und kamen dabei ordentlich ins Schwitzen.

Als letztes der ältesten vier Nachwuchsteams des Rekordmeisters wurden die Amateure auf Herz und Nieren geprüft. Seit dieser Saison absolvieren die U23- bis U16-Mannschaften des FCB eine höchstprofessionelle Untersuchung, die auch bei den Profis der Bayern durchgeführt wird. Hierbei werden die Spieler in den Bereichen Ausdauer, Gleichgewichtsfähigkeit, Seh- und Sprungkraft sowie Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit getestet. Die Leistungsdiagnostik nach dem Konzept von Dr. Holger Broich, wissenschaftlicher Leiter und Leiter Fitness des FCB, wird in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Begleitteam von Prof. Joachim Mester durchgeführt.

„Die Tests dienen der Leistungsoptimierung. Für uns ist es eine perfekte Analysemöglichkeit der Stärken und Schwächen der Spieler", beschrieb Jan Müller, Leiter der medizinischen Abteilung des FC Bayern Campus. „Auf dieser Grundlage können optimale individuelle Trainingspläne gestaltet werden."

Insgesamt sechs Stationen durchlaufen die Spieler bei der Leistungsdiagnostik. Nach einer Gewichts- und Körperfettmessung stehen Tests zur Sprung- und Sehkraft auf dem Programm. Bei einem Laktattest mit einer Atemmaske wird auf dem Laufband die Ausdauerfähigkeit überprüft. Die Übungen am Speed-Court testen die Schnelligkeit und Reaktionsgeschwindigkeit der Spieler. Auf dem so genannten Posteromed, einer Art Wackelbrett, wird die Gleichgewichtsfähigkeit überprüft.