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21. Vollversammlung der ECA

Diskussion über dritten Klubwettbewerb und die Zukunft des Transfersystems

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Am Montag und Dienstag traf sich die European Club Association (ECA) in Rom zu ihrer 21. Vollversammlung unter der Leitung von ECA-Vorstand Andrea Agnelli. Den FC Bayern München repräsentierte vor Ort Dr. Michael Gerlinger, Direktor Recht des FC Bayern, der seit September 2017 einen Vorstandsposten innehat. Der 44-jährige Jurist zählte zur Gruppe von Vereinsvertretern, die 2007 an der ECA-Gründung mitwirkten. Zu den auf dem Kongress besprochenen Themenkomplexen gehörten unter anderem Modifizierungen am Transfersystem sowie die Einführung eines weiteren Klubwettbewerbs.

Zukunft des Transfersystems

Eine Task Force des Weltfußballverbands FIFA, der auch Gerlinger und in Edwin van der Sar ein weiteres ECA-Mitglied angehörte, erarbeitete Vorschläge, um das Transfersystem in bestimmten Bereichen anzupassen. Bei den behandelten Themen, wie zum Beispiel dem Transferfenster, Aktivitäten von Spieleragenten, Schutz von Ausbildungsvereinen oder auch Kadergrößen, könnten zukunftig bestimmte Aspekte modifiziert werden. Jedoch solle das aktuelle System, das 2001 beschlossen wurde, weiterentwickelt und nicht revolutionär verändert werden. Die Task Force wird ihre Arbeit in den kommenden Wochen weiterführen, die dann ausgearbeiteten Vorschläge werden an das FIFA Football Stakeholders’ Committee weitergeleitet.

Möglicher dritter Klubwettbewerb   

Um die Forderung der ECA-Mitglieder nach mehr Startplätzen im Europapokal zu erfüllen, wurde die Einführung eines dritten Wettbewerbs neben der Champions League und der Europa League diskutiert. Demnach wären pro Saison 96 Teams teilnahmeberechtigt, je 32 pro Wettbewerb. Weitere Gespräche hierzu zwischen der ECA und dem europäischen Fußballverband UEFA sollen folgen, eine Entscheidung soll noch vor Ende des Jahres getroffen werden.

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