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„Das bietet große Möglichkeiten“

Neuer Modus der UEFA Women's Champions League

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Eine Gruppenphase, mehr Spiele, bessere Vermarktung: Die UEFA gab bekannt, die Champions League der Frauen grundlegend zu reformieren. Ab der Saison 2021/22 wird die Runde der letzten 16 Teams in einer Gruppenphase ausgetragen. In vier Gruppen zu je vier Mannschaften treten die Teams dann in Hin- und Rückspielen gegeneinander an und die erst- sowie zweitplatzierten ziehen ins Viertelfinale ein. Bisher wurden alle Runden in K.o.-Spielen ausgetragen.

„Die Neugestaltung des Wettbewerbs war, auf Grund der Entwicklung der letzten Jahre im Frauenfußball, dringend notwendig“, sagte Bianca Rech, Bianca Rech, Sportliche Leitung FC Bayern Frauen. „Die Gruppenphase, und die sechs dadurch stattfindenden Spiele, wird den teilnehmenden Vereinen große Möglichkeiten und Potentiale bieten. Drei mögliche Startplätze in Deutschland werden hoffentlich der Bundesliga einen notwendigen Auftrieb geben, sowie einzelne Vereine motivieren, mehr in den Frauenfußball zu investieren“, so Rech.

Wegweisende Änderungen

Für die zwei vorherigen Runden wird analog zum Männerwettbewerb ein Champions- sowie ein Liga-Weg eingeführt. Der Championsweg steht ausschließlich den nationalen Meistern offen, der Liga-Weg ist für jene Vereine vorgesehen, die sich nach dem jeweiligen Meister für die Königsklasse qualifiziert haben.

„Der weltweit prestigeträchtigste Klubwettbewerb im Frauenfußball erhält damit die Plattform und die Sichtbarkeit, die er verdient“, erklärte UEFA-Präsident Aleksander Čeferin, der die Änderungen als wegweisend bezeichnete. Durch die Reformen sollen die Ausgeglichenheit des Wettbewerbs und die Sichtbarkeit des Frauenklubfußballs durch dessen Elitewettbewerb gestärkt werden.

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