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Auch die FC Bayern Frauen starten mit Cyber-Training

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Wir halten uns fit! So lautet die Devise der FC Bayern Frauen, auch wenn ein Mannschaftstraining aktuell nicht möglich ist. Der geregelte Trainings- und Spielbtrieb am FC Bayern Campus ruht mittlerweile seit mehreren Wochen. Ergänzend zu den individuellen Trainingsplänen und nach den positiven Erfahrungen der Männer-Manschaft, haben Trainer und Management der FCB-Frauenabteilung nun ebenfalls ein regelmäßiges Cyber-Training organisiert. 

„Ich hatte mich hierzu mit Kathleen Krüger ausgetauscht, gerade in Bezug auf die Betreuung der Spieler und die Planung der Trainingsgestaltung. Dabei hatte sie mir die Möglichkeiten im Rahmen des Cyber-Trainings erläutert, aber allen voran auch die Möglichkeit des Austausches zwischen den Spielerinnen. Das kann ich nach unserer ersten Einheit nur bestätigen. Es ist schön, wenn die Mädels Späße miteinander machen und sie lachen zu sehen“, erzählte Bianca Rech, Sportliche Leitung bei den FCB-Frauen, nach der ersten Einheit am Montagvormittag. 

Athletiktrainer Hamid Masoum Beygi leitete die erste, einstündige Cyber-Trainingseinheit. Aufwärm-, Stabilisations- und Dehn-Übungen wechselten sich mit Seilspringen, Gewichteheben und Kraft-Übungen ab. Neben gut 25 Spielerinnen nahm auch Cheftrainer Jens Scheuer am virtuellen Training teil und war bgeistert: „Das war ein super Einstieg ins Cyber-Training - auch, um sich mal wieder zu sehen. Jetzt kennt jeder das Tool, wir können das Training weiter optimieren und die Möglichkeiten, die es bietet, voll ausnutzen. Schön wäre natürlich, wenn wir es nicht allzu lange brauchen“, so Scheuer.

Auch die Spielerinnen haben Gefallen am Online-Training gefunden. „Es war richtig schön, alle wiederzusehen. Das war mein erstes Cyber-Training und es war lustig, alle auf dem Bildschirm zu sehen. Und es hat gut funktioniert!“, freute sich Amanda Ilestedt. Gulia Gwinn pflichtete nach der Einheit bei: „Es hat heute Morgen mega Spaß gemacht! Das war eine schöne Möglichkeit, alle wiederzusehen und endlich wieder gemeinsam zu trainieren“, so die 20-Jährige.

Herausforderungen bei der Trainingsgestaltung

Organisatorisch mussten Management und Trainerstab in den vergangenen Wochen einiges meistern und auf die neue Situation reagieren. „Da der sogenannte 'Lockdown' sehr schnell kam und unsere Spielerinnen zum Teil noch mit den Nationalmannschaften unterwegs waren, war eine der größten Aufgaben sicherzugehen, dass es alle Spielerinnen zurück nach München schaffen. Im Anschluss mussten wir uns mit dem Trainerteam überlegen, wie wir den Spielerinnen ein gutes aber möglich Abwechslungsreiches Trainingsprogramm für zu Hause erstellen können. Auch immer mit dem Gedanken, nicht zu wissen, wie lange es dauern wird“, berichtete Bianca Rech. 

Enger Austausch mit Verein und DFB

Auch mit der Vereinsführung, der Leitung am FC Bayern Campus und den Verbänden steht die Frauenabteilung in engem Kontakt. „Karin Danner steht im fast täglichen Austausch mit dem Verein und den Verantwortlichen. Darüber hinaus finden regelmäßige Meetings mit dem DFB statt, um die weitere Planung für die Zukunft, etwa die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu besprechen. Obwohl das in der aktuellen Situation natürlich nicht ganz einfach ist eine klare Aussage zu treffen, da jede Woche neu zu bewerten ist“, so Rech. Über die aktuellen Entwicklungen berichtet fcbayern.com

Was die Spielerinnen der ersten FCB-Frauenmannschaft 1970 wohl zu einem Cyber-Training gesagt hätten? Wir wissen es nicht. Hier gibt es immerhin die besten Bilder aus 50 Jahre Frauenfußball beim FCB. 👇

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