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Stimmen zum Frankfurt-Spiel

Müller: „Wir wollen die Meisterschaft nach München holen, wo sie hingehört“

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Was für eine Partie! Im ersten Heimspiel ohne Zuschauer lieferte der FC Bayern am Samstagabend eine starke Leistung. Am Ende durfte der deutsche Rekordmeister dank eines Torfeuerwerks einen deutlichen 5:2-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt bejubeln. „Es war sicher auch für die Zuschauer ein attraktives Spiel“, zog Leon Goretzka, Torschütze zum 1:0 für die Münchner, sein Fazit. Trainer Hansi Flick war mit der ersten Halbzeit „sehr zufrieden.“ Nach dem zwischenzeitlichen 3:0 sah er eine kurze Schwächephase seiner Mannschaft: „Vielleicht haben wir das Spiel danach innerlich etwas abgehakt und vielleicht hat die Konzentration dann gefehlt.“ Letztlich siegte sein Team aber souverän. „Kompliment an die Mannschaft, wir hatten eine gewisse Galligkeit“, meinte Thomas Müller zur Leistung des FCB. fcbayern.com hat für Euch die Stimmen zum Re-Start-Sieg der Bayern bei Union Berlin gesammelt.

Die Stimmen zum 5:2 gegen Eintracht Frankfurt

Hansi Flick: „Ich bin mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Wir haben dominiert. Gerade auch, was David Alaba als Innenverteidiger hinten spielt, wie er die Abwehr zusammenhält - das ist einfach große Klasse. Heute muss man auch Thomas Müller rausheben, der sehr intelligent die Räume genutzt hat und bei einigen Toren beteiligt war. Die erste Halbzeit war so, wie wir sie uns vorgestellt haben. Nach der Pause kommen wir raus und machen direkt das 3:0. Vielleicht haben wir das Spiel danach innerlich etwas abgehakt und vielleicht hat die Konzentration dann gefehlt. Da waren wir nicht so gut gegen den Ball. Frankfurt hat sehr gute Standards. Das wussten wir. Da haben wir nicht gut ausgeschaut. Das schauen wir uns an und werden daraus lernen. Am Dienstag hoffen wir auf ein schönes Spiel. Unabhängig vom Ergebnis wird danach allerdings noch nichts entschieden sein. Die Liga ist gerade in der Spitze sehr ausgeglichen und zeigt attraktiven Fußball.”

Thomas Müller: „Es war ein absolut wichtiges Bundesligaspiel für uns. Nachdem Dortmund vorgelegt hatte, wollten wir nachziehen. Kompliment an die Mannschaft, wir hatten eine gewisse Galligkeit. Wir müssen von uns selbst verlangen, an die Grenzen zu gehen. Das haben wir ganz gut geschafft. Die zwei Gegentore wirken natürlich nicht so schön. Der Gesamtauftritt war aber schon ziemlich gut. Gegen Dortmund werden wir zeigen, dass wir auch ohne Zuschauer extrem leidenschaftlich spielen können. Es ist eine ganz wichtige Woche für uns. Wir haben uns vorgenommen, drei Siege einzufahren. Wir marschieren, Dortmund marschiert, wir können uns sehr auf Dienstag freuen. Wir wollen die Meisterschaft nach München holen, da wo sie hingehört.“

Leon Goretzka: „In erster Linie sind wir froh, dass wir wieder Fußball spielen können unter Wettbewerbsbedingungen. Frankfurt war ein Gegner, der körperlich dagegengehalten hat, da war richtig Dampf hinter. Das hat auch geholfen, in diesen Modus zu kommen. Es war sicher auch für die Zuschauer ein attraktives Spiel. Bei meinem Treffer hat sich die Qualität von Thomas gezeigt, dass er den Ball nicht blind reinschlägt, sondern mich so findet. Ich mache ihn dann mit dem Schienbein. Ich versuche natürlich, meine Torgefahr aus dem Mittelfeld mit reinzubringen. Über die beiden Standardgegentore müssen wir sprechen. Nach dem 3:2 hatte Manu noch eine super Parade. Gegen Dortmund werden wir zu 100 Prozent da sein. Das sind die Spiele, denen wir entgegenfiebern.“

Das sagt der Gegner

Adi Hütter, Trainer Eintracht Frankfurt: „Es war ein verdienter Sieg der Bayern. Dennoch Kompliment an meine Mannschaft, die eine Reaktion auf das Gladbach-Spiel gezeigt hat. Wir haben ein sehr ordentliches Spiel gemacht haben, besonders nach dem 3:2 das Gefühl gehabt hatten, dass wir was mitnehmen können. Wir wussten natürlich, dass die Bayern immer noch zulegen können. Das vierte Tor ist sehr ärgerlich, weil es mehr oder weniger ein Eigentor war. Ein Geschenk von unserer Seite. Der Knackpunkt war, dass wir kurz vor und nach der Pause einen Gegentreffer kassiert haben. Die Reaktion hat mich dann sehr beeindruckt, wie wir mit zwei Standardsituationen Tore erzielt haben. Da hatten wir noch einige Chancen danach, unter anderem der Pfostenschuss von Kostić. Der Sieg geht in Ordnung, aber ich ärgere mich, dass wir fünf Tore kassiert haben. Auf der Leistung können wir aber aufbauen.”

Martin Hinteregger, Eintracht Frankfurt: „Wir haben bereits im ersten Durchgang einiges richtig gemacht. Nach der Pause kam gleich der Schlag mit dem 0:3. Die beiden Tore haben uns wieder neues Leben eingehaucht. Das ist halt die Klasse der Bayern. Sie schalten dann einfach einen Gang höher. Natürlich haben wir dann durch zwei Fehler die Tore vier und fünf bekommen. Nichtsdestotrotz haben wir ein ordentliches Spiel gemacht, vor allem in der zweiten Halbzeit.”

Alle Infos zur Partie gegen Eintracht Frankfurt findet Ihr in unserem Spielbericht:

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