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Klasse Start

3:1! FCB-Frauen feiern Auftaktsieg

Klasse Start der FCB-Frauen in die neue Saison! Im Auftaktspiel der Allianz Frauen-Bundesliga setzte sich der Deutsche Meister gegen den Vorjahresvierten 1. FFC Turbine Potsdam mit 3:1 (0:0) durch. In einem packenden Duell auf Augenhöhe gingen die Gäste am Freitagabend im Grünwalder Stadion nach der Pause durch Elise Kellond-Knight (51. Minute) in Führung. Danach drehten die Münchnerinnen auf und kam durch die beiden Neuzugänge Lisa Evans (65.) sowie Sara Däbritz (76., 84.) zum verdienten ersten Dreier der neuen Saison.

„Ich freue mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, sagte Doppeltorschützin Däbritz nach dem Schlusspfiff, „in erster Linie ist es aber gut, dass wir die ersten drei Punkte einfahren konnten. Es war ein sehr umkämpftes Spiel.“ Bayern-Trainer Wörle war „nicht unzufrieden“ mit der Leistung seines Teams, „aber wir sind noch nicht bei 100 Prozent.“

Steigerung nach der Pause

Zum Auftakt musste Trainer Thomas Wörle auf fünf verletzte Akteurinnen verzichten: Lena Lotzen, Katharina Baunach, Sarah Romert, Veronica Boquete und Mana Iwabuchi. Als einziger Neuzugang stand Evans, die in der letzten Saison noch für Potsdam spielte, in der Startformation. Nach dem Anpfiff entwickelte sich eine unterhaltsame Partie mit Schusschancen auf beiden Seiten, die Torhüterinnen mussten jedoch zunächst kaum eingreifen.

Die größte Chance vor der Halbzeit hatten die Gäste durch einen Schlenzer von Patricia Hanebeck, der knapp das Tor verfehlte (31.). Kurz nach der Pause zielte dann Kellond-Knight aus zwölf Metern besser - und der Ball zappelte im Netz. 0:1 (51.)! Die Bayern zeigten sich vom Rückstand wenig geschockt. Ganz im Gegenteil. Sie legten einen Zahn zu und kamen 14 Minuten später durch ein feines Solo von Evans zum Ausgleich (65.).

Dann kam die Zeit von Däbritz, die Wörle in der 57. Minute eingewechselt hatte. Erst traf sie nach Maßflanke von Leonie Maier per Flugkopfball zum 2:1 (76.), dann vollstreckte sie nach einer Evans-Hereingabe per Fuß aus kurzer Distanz zum 3:1-Endstand (84.). Am Ende stand ein dank der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdienter Erfolg des Meisters.

Stimmen zum Spiel

FC Bayern Trainer Thomas Wörle: "Man hat gemerkt, dass noch Sand im Getriebe war nach der WM. Wir werden noch einige Wochen brauchen. Wir haben gut mit Ballbesitz agiert und hätten anfangs in der Offensive mehr aus einigen Situationen machen müssen. Das Tor kommt aus dem Nichts. Aber wir erholen uns aus der Schockstarre und Lisas Tor hat den Knoten gelöst. Wir wollten das Ding biegen und Sara stand zweimal genau richtig. Aber es liegt noch viel Arbeit vor uns."

Turbine Potsdam Trainer Bernd Schröder: "Ich bin nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Wir hätten nach der Führung das nach Hause fahren müssen. Der Ausgleich durch Lisa Evans war für mich der Knackpunkt. Das waren individuelle Fehler. Die Zuschauer haben heute ein gutes Frauenfußball-Spiel gesehen, bei dem es rauf und runter ging."

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