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2:0 gegen Bremen

FCB-Frauen behaupten Zehn-Punkte-Vorsprung

Die Bundesliga-Frauen des FC Bayerngeben sich auch weiterhin keine Blöße und steuern zielstrebig auf Kurs Titelverteidigung. Am 15. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga kam die Mannschaft von Trainer Thomas Wörle zu einem ungefährdeten 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen Aufsteiger Werder Bremen und behauptete damit ihren Zehn-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenzweiten 1. FFC Frankfurt (4:0 gegen Köln).

In einer einseitigen Partie vor 580 Zuschauern im Stadion an der Grünwalder Straße brachten Spielführerin Melanie Behringer (43. Minute) kurz vor und Vero Boquete (47.) kurz nach der Halbzeitpause die Gastgeberinnen auf die Siegerstraße. Die Gäste aus Bremen hatten der Münchner Dominanz kaum etwas entgegenzusetzen, so dass die FCB-Frauen ihre Serie auf nunmehr 38 Ligaspielen ohne Niederlage ausbauen konnten.

Boquete feiert Startelf-Debüt

Eine Woche nach dem 1:1-Remis im Spitzenspiel beim VfL Wolfsburg nahm Wörle zwei Änderungen in seiner Anfangsformation vor. Boquete feierte ihr Startelf-Debüt in der Bundesliga, sie vertrat die verletzte Melanie Leupolz. Und Nicole Rolser erhielt den Vorzug vor Lisa Evans. Neben Leupolz fehlte auch Vanessa Bürki verletzungsbedingt, zudem stand Mana Iwabuchi (Nationalmannschaft) nicht zur Verfügung.

Erwartungsgemäß war die Wörle-Elf von Beginn an tonangebend, Werder zog sich vornehmlich in die Defensive zurück und versuchte, möglichst lang die Null zu halten. Gina Lewandowski (2.) per Kopf vergab kurz nach dem Anpfiff die erste Chance für die Gastgeberinnen, auch Rolser (8./19.) und Boquete (16.) blieben in der Folgezeit ohne Abschlussglück.

Blitzstart in Halbzeit zwei

So entwickelte sich die Partie zum Geduldsspiel, der FCB spielte, Bremen verteidigte und setzte gelegentliche Nadelstiche in der Offensive. Aber sowohl Stefanie-Antonia Sanders (7.) als auch Lisa-Marie Scholz (22.) brachten das Tor von Tinja-Riikka Korppela nicht in Gefahr. Auf der Gegenseite hatte Behringer (38.) zunächst Pech mit einem Distanzschuss, doch nur fünf Minuten später machte sie es besser, als per direktem Freistoß aus 18 Metern zur 1:0-Halbzeitführung traf.

Einen Blitzstart erwischten die FCB-Frauen zum Auftakt der zweiten Hälfte. Boquete (47.) sorgte mit einem abgefälschten Schuss kurz nach Wiederbeginn für die Vorentscheidung. Danach schalteten die Gastgeberinnen einen Gang zurück ohne die Kontrolle über das Spiel abzugeben. Die eingewechselte Eunice Beckmann (65./85.), Caro Abbé (73.) und Sara Däbritz (83./89.) hätten das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können, am Ende blieb es aber beim 2:0-Erfolg für den Titelverteidiger.

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