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40. Spiel ohne Niederlage

3:0! FCB-Frauen nähern sich Titelverteidigung

Auf dem Weg zur Titelverteidigung sind die FC Bayern Frauen auch bei starken Freiburgerinnen nicht ins Straucheln geraten. Am Samstagnachmittag setzten sich die Münchnerinnen in einer gutklassigen und körperlich intensiven Partie im Möslestadion mit 3:0 (0:0) durch und bauten ihre Serie auf nun 40 Ligapartien ohne Niederlage aus. An alter Wirkungsstätte brachte Melanie Behringer in ihrem 250. Bundesligaspiel (68 Tore) den FCB in Führung (55. Minute), die Vivianne Miedema mit ihrem neunten Saisontreffer (79.) sowie Ex-Freiburgerin Sara Däbritz (84.) ausbauten.

Der Vorsprung der Bayern an der Tabellenspitze der Allianz Frauen-Bundesliga wuchs damit zumindest für 24 Stunden auf 15 Punkte an. Dann kann Wolfsburg (in Sand) nachziehen. Angesichts von nur noch fünf verbleibenden Spieltagen ist die Titelverteidigung in Sichtweite.

„In Freiburg ist es immer schwer“, sagte Behringer nach dem Schlusspfiff, „die Freiburgerinnen standen defensiv sehr gut, wir haben die Tore dann aber verdient gemacht.“ Däbritz‘ Fazit fiel ähnlich aus: „In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr schwer getan, Freiburg ist hinten sehr kompakt gestanden. Nach dem verdienten 1:0 haben wir dann noch mehr Tore gemacht.“

Benkarth rettet gegen Lewandowski

Im Vergleich zum 5:1-Sieg gegen Jena vor einer Woche änderte Wörle seine Startformation auf einer Position: Anstelle von Verónica Boquete begann Mana Iwabuchi. Melanie Leupolz fehlte erneut, nachdem sie unter der Woche von einer Erkältung zur Pause gezwungen worden war. Auf dem Platz kam es zu mehreren Wiedersehen: Auf Seiten des FCB standen mit Behringer, Caroline Abbé und Sara Däbritz drei ehemalige Freiburgerinnen zum Einsatz, auf Seiten des Sportclubs mit Clara Schöne eine ehemalige Münchnerin.

Vor 2.310 Zuschauern lieferten sich beide Teams von Beginn an eine sehenswerte Partie, in der die Bayern das Spiel machten. Sie nisteten sich immer wieder hartnäckig in der Freiburger Hälfte ein und ließen die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit offensiv kaum zur Entfaltung kommen. Doch der Gegner verteidigte seinen Strafraum gekonnt und mit viel Einsatz.

Dennoch erspielten sich die Bayern schnell erste Möglichkeiten, unter anderem durch Gina Lewandowski (14.) und Däbritz (29.). Im Abschluss waren sie aber zu unpräzise. In der 42. Minute rettete dann Laura Benkarth gegen Lewandowski, die nach Zuspiel von Iwabuchi frei vor der SC-Torfrau zum Schuss kam. Pech hatten die Münchnerinnen zudem, dass die Pfeife der Schiedsrichterin stumm blieb, als Iwabuchi im Strafraum elfmeterreif gehalten und am Torschuss gehindert wurde (35.).

Tore nach der Pause

Kurz nach der einzigen nennenswerten Offensivaktion der Gastgeberinnen - Schöne verpasste eine Freistoßflanke um Fußbreite (43.) - ging es mit einem 0:0 in die Pause. Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild: Bayern im Vorwärtsgang, aber weiter zu ungenau - bis zur 55. Minute: Da zog Behringer aus 25 Metern ab und diesmal war Benkarth geschlagen - 1:0!

Auch danach hatten die Münchnerinnen mehr vom Spiel. Die Gastgeberinnen, die kurz vor der FCB-Führung noch eine gute Gelegenheit durch Anja Maike Hegenauer (54.) verzeichnet hatten, kamen nach wie vor nur sporadisch aus ihrer Hälfte heraus und gerieten weiter ins Hintertreffen. Ein Schuss der eingewechselten Boquete landete am Kreuzeck (77.), kurz darauf erhöhte Miedema allein vor Benkarth souverän auf 2:0 (79.). Fünf Minuten später schloss Däbritz eine feine Einzelleistung mit einem präzisen Flachschuss zum 3:0-Endstand ab (84.).

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