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1:1 gegen Freiburg

Behringers Tor reicht nicht zum Auftakt-Sieg

Stark gespielt, aber doch nicht gewonnen: Die Frauen des FC Bayern sind mit einem Unentschieden in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Im heimischen Stadion an der Grünwalder Straße trennten sich die Meisterinnen 1:1 (0:0) von den Frauen des SC Freiburg. Melanie Behringer (50.) brachte die lange überlegenen Bayern mit einem verwandelten Elfer in Führung, in der Schlussphase glich Hasret Kayikci (78.) etwas überraschend aus. Der Endspurt der Münchnerinnen, die einige gute Chancen hatten, blieb unbelohnt.

„Wir müssen hier eigentlich als verdienter Sieger vom Platz gehen. Das haben wir leider versäumt“, sagte Trainer Thomas Wörle, der einen guten Auftritt seiner Mannschaft gesehen hatte. Nur die Chancenverwertung der Münchnerinnen war an diesem Tag ausbaufähig, wie Behringer meinte. „Wir hatten fünf sechs Torchancen, die man machen muss“, sagte die Spielführerin. „Daran müssen wir arbeiten, das ist ganz klar. Aber man kann es jetzt nicht mehr ändern.“

Mit Verena Faißt (stürmte über links) beorderte Wörle einen Neuzugang in seine Startelf. Zudem vertraute der Coach auf vier Olympia-Siegerinnen. Dass die Bayern sich lange ohne Melanie Behringer, Leonie Maier, Melanie Leupolz und Sara Däbritz auf die Saison vorbereiten mussten, merkte man den Meisterinnen zunächst nicht an – im Gegenteil! Vor allem Behringer startete stark, scheiterte erst mit einem Gewaltschuss (3.), ehe sie eine Kopfballgelegenheit von Gina Lewandowski (5.) vorbereitete. Doch Freiburg stellte sich besser auf die Münchner ein, erst kurz vor der Pause hatte erneut Lewandowski (42./44.) zwei Riesenchancen.

Faißt und Däbritz scheitern knapp

Die überfällige Führung fiel schließlich vom Punkt. Melanie Behringer drosch einen an Sara Däbritz verursachten Foulelfmeter humorlos ins linke untere Eck (50.) – ein Tor, das im Anschluss für mächtig Bewegung sorgte. Freiburg musste mehr tun, die immer druckvoller werdenden Bayern aber waren dem 2:0 u.a. beim Klassefreistoß von Faißt (57.) deutlich näher. Auch Carina Wenninger (66.) hätte den Vorsprung komfortabler gestalten können. So blieb es für die Elf von Trainer Wörle ein Ritt auf der Rasierklinge.

Zum Leidwesen der Münchnerinnen meldete sich der SC Freiburg tatsächlich zurück. Hasret Kayikci (78.) stellte den Spielverlauf auf den Kopf und glich zum 1:1 aus. Beide Mannschaften wollten den Sieg, in einer turbulenten Schlussphase hatte Däbritz (87.) die beste Einschussgelegenheit für die Bayern. Am Ende aber musste sich der FCB mit dem Remis zufrieden geben.

FC BAYERN FRAUEN - SC Freiburg 1:1 (0:0)

FC Bayern

Korpela – Wenninger, Holstad, Schnaderbeck – Maier (85. Iwabuchi), Behringer, Leupolz, Lewandowski – Däbritz, Miedema (77. Pekel), Faißt

Ersatz

Zinsberger, Abbé, Evans, Rolser, Gerhardt

SC Freiburg

Benkarth – Gwinn, Puntigam (69. Petermann), Schiewe, Simon – Schöne, Zehnder – Starke (88. Maier), Magull, Minge (58. Lahr) – Kayikci

Schiedsrichter

Riem Hussein (Bad Harzburg)

Tore

1:0 Behringer (50., Foulelfmeter), 1:1 Kayikci (78.)

Gelbe Karten

Behringer / -

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