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0:1 bei Chelsea

FCB-Frauen belohnen sich nicht

Stark gespielt, nur das Toreschießen haben die FC Bayern Frauen vergessen. Am Mittwochabend mussten sich die Münchnerinnen im Hinspiel des Sechzehntelfinals der Champions League bei den FC Chelsea Ladies daher mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Im Rückspiel am kommenden Mittwoch (11. Oktober, 19 Uhr, Ticket-Infos) im heimischen Grünwalder Stadion kann das Team von Trainer Thomas Wörle aber den Rückstand noch wettmachen.

Vor 2.136 Zuschauern im Kingsmeadow Stadium von Kingston upon Thames lieferten sich beide Teams einen temporeichen Schlagabtausch. Die Bayern erspielten sich zahlreiche gute Möglichkeiten, brachten den Ball aber nicht im Tor unter. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Drew Spence (10. Minute) - es war der einzige Ball, der in 90 Minuten auf das Münchner Tor kam.

FCB macht das Spiel

Bis auf Nicole Rolser (anstelle von Lineth Beernsteyn) schickte Wörle die gleiche Elf aufs Feld wie drei Tage zuvor beim 4:0 in Hoffenheim. Die Partie spielte sich in der ersten Halbzeit überwiegend im Mittelfeld ab. Die Münchnerinnen hatten mehr Ballbesitz und erarbeiteten sich schnell erste Eckbälle. Chelsea lief viel, presste und lauerte auf Ballverluste, um schnelle Gegenangriffe zu starten.

Diese hatten die Bayern in der ersten Halbzeit gut unter Kontrolle – nur einmal nicht: In der zehnten Minute entwischte Ramona Bachmann der FCB-Abwehr – die Schiedsrichtern übersah dabei eine Abseitsposition -, legte quer und in der Mitte überwand Spence FCB-Keeperin Manuela Zinsberger aus fünf Metern. 0:1!

Erst der Pfosten, dann Lindahl

Die FCB-Elf ließ sich vom Rückstand kaum aus der Ruhe bringen und schnupperte zweimal am Ausgleich: Erst scheiterte Simone Laudehr aus kurzer Distanz am Pfosten (19.), dann lenkte Chelsea-Keeperin Hedvig Lindahl einen Versuch von Rolser mit den Fingerspitzen über die Querlatte (33.). Auf der anderen Seite verpasste ein Kopfball von Millie Bright nur knapp das Tor (21.). 0:1 zur Pause.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Münchnerinnen den Druck, Chelsea kam kaum mehr aus der eigenen Hälfte heraus. Ihre Ausgleichschancen nutzten die Bayern aber nicht. Dominika Skorvankova scheiterte aus nächster Nähe an Lindahl (47.) und verfehlte per Kopf knapp das Tor (58.). Ein Kopfball von Fridolina Rolfö landete in Lindahls Händen (48.). Melanie Leupolz schoss knapp über das Tor (56.). Melanie Behringers Schuss aus kurzer Distanz wurde in letzter Sekunde über die Querlatte abgefälscht (57.).

Bis zum Schlusspfiff ließ die Wörle-Elf nicht locker. Die eingewechselte Beerensteyn (71.) hatte aber ebensowenig Abschlussglück wie Behringer (78.) und Lucie Vonkova (90.+3). Das Tor wollte einfach nicht fallen an diesem Abend.

Chelsea Ladies FC - FC Bayern Frauen 1:0 (1:0)

  • Chelsea Ladies FC

    Lindahl – Bright, Flaherty, Eriksson – Blundell, Mjelde, Chapman, Thorisdottir – Spence (66. Davison), Kirby (81. Aluko) – Bachmann (73. Dunn)


    Ersatz

    Spencer, Carney, Ji, Cuthbert


  • FC Bayern Frauen

    Zinsberger - Maier, Laudehr, Demand, Lewandowski, Faißt - Leupolz (80. Roord), Behringer - Rolfö (67. Beerensteyn), Rolser (90. Vonkova), Skorvankova


    Ersatz

    Weimar, Däbritz, Wieder, Wenninger


  • Schiedsrichter

    Olga Zadinová (Tschechien)


  • Zuschauer

    2.136


  • Tore

    1:0 Spence (10.)


  • Gelbe Karten

    Lindahl / Laudehr

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