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Alles oder nichts

FCB II brennt auf Aufstiegs-Endspiel

Alles oder nichts heißt es für den FC Bayern II. Nach der knappen 0:1-Hinspielniederlage gegen Fortuna Köln muss die Mannschaft von Trainer Erik ten Hag im Relegations-Rückspiel vor eigenem Publikum mit zwei Toren Unterschied gewinnem, um der Meistersaison mit dem Aufstieg in die 3. Liga doch noch das Sahnehäubchen zu verpassen. Die FCB-Reserve brennt jedenfalls auf die Partie am Sonntagnachmittag (14:00 Uhr/live bei FCB.tv) im Grünwalder Stadion.

Der FCB II-Coach vertraut dabei den gleichen Akteuren, die auch schon in der Domstadt eine kämpferisch sehr gute Leistung abgeliefert haben. Einziger Wermutstropfen ist der Ausfall von Rico Strieder. Der defensive Mittelfeldspieler musste nach einem groben Foulspiel bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden und fällt am Sonntag wegen einer Hüftgelenksverletzung definitiv aus.

„Es ist natürlich bitter für Rico. Aber ich habe eine gute Mannschaft und bin zuversichtlich, dass wir den Aufstieg noch schaffen können. Wir werden alles in die Waagschale werfen“, sagte der 44-jährige Niederländer im Vorfeld des „Endspiels“ und erwartet „eine Partie mit viel Brisanz und Emotionen.“

Auch die Spieler wissen was die Stunde geschlagen hat. „Köln wird an seinem Spielstil nichts ändern. Sie werden wieder ihre Physis einbringen und vermehrt mit langen Bällen agieren. Darauf sind wir eingestellt. Nur dieses Mal müssen wir auch effizienter vor dem gegnerischen Tor sein und zumindest einen Treffer erzielen“, weiß Routinier Tobias Schweinsteiger, der auf den Rückhalt der eigenen Fans baut. „Wir brauchen unsere Fans. Sie haben uns die gesamte Saison über fantastisch unterstützt und ich hoffe, dass sie das Stadion in einen Hexenkessel verwandeln werden.“

Auf alle Eventualitäten vorbereitet

Die kleinen Bayern sind jedenfalls auf alle Eventualitäten vorbereitet und haben ihre Hausaufgaben erledigt. „Wir sind bereit für 90 Minuten oder mehr und fiebern dem Rückspiel entgegen. Es gilt, mutig zu spielen und die Räume zu nutzen, die sich uns bieten werden, ohne ins offene Messer zu laufen“, gibt ten Hag die taktische Marschroute vor. Sollte es zum Elfmeterschießen kommen sind die Münchner ebenfalls gewappnet. „Kein Problem, auch darauf haben wir uns eingestellt.“

Zuversichtlich kann die Bayern-Reserve ihre Heimbilanz stimmen. In der regulären Saison holte sie 41 Punkte auf eigenem Platz und schoss dabei 49 ihrer insgesamt 94 Tore. Ein Schnitt von mehr als 2,5 Treffern pro Heimspiel. Das würde reichen, sofern die Null steht. Das nötigt auch den Rheinländern Respekt ab, die trotz des minimalen Vorsprungs wissen, dass noch nichts erreicht ist. „Das Ergebnis ist in Ordnung, aber nicht überragend“, warnte Kölns Trainer Uwe Koschinat seine Elf.

Es ist also angerichtet vor dem großen Showdown. Auf geht´s Bayern-Amateure, auf geht´s Bayern-Fans. Letzte Tickets für die finale Partie gibt es am Spieltag ab 11 Uhr an den Stadionkassen!

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