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Zu Gast in Hamburg

Guardiola fordert Reaktion gegen den HSV

Nur noch drei! Nach dem geplatzten Finaltraum in der Champions League stehen für den FC Bayern bis zur Sommerpause nur noch drei Spiele auf dem Programm. Den Auftakt zum Saison-Endspurt bildet das letzte Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag beim abstiegsbedrohten Hamburger SV (ab 15:30 im Liveticker und im Webradio bei FCB.tv). Während der Rekordmeister die Partie dazu nutzen möchte, sich für das Pokalfinale am 17. Mai in Berlin wieder in Form zu bringen, benötigt das Gründungsmitglied der Bundesliga jeden Punkt, um den erstmaligen Abstieg in die 2. Liga zu verhindern.

„Wir wollen in bester Stimmung nach Berlin fahren“, sagte FCB-Trainer Pep Guardiola am Freitag an der Säbener Straße und hofft mit einem Erfolg beim Tabellen-16. Auf einen Stimmungsumschwung in seinem Team. „Wir haben eine große Niederlage erlitten. Aber wir müssen nach vorne gehen“, meinte Guardiola, der von seinen Spielern in Hamburg als Reaktion auf das Real-Spiel die „bestmögliche Leistung“ einforderte. „Wir müssen uns fokussieren auf Hamburg und auf Stuttgart als gute Vorbereitung auf das Pokalfinale.“

Seine Finalelf für das Duell mit Borussia Dortmund will er in Hamburg aber noch nicht aufbieten, verriet Guardiola. Vielmehr werde er jeweils „am letzten Tag“ vor einer Partie über die jeweilige Aufstellung entscheiden: „Es werden die besten Spieler für dieses Spiel auflaufen.“ Sicher nicht auflaufen wird Rafinha, der wegen seiner Rotsperre letztmals zuschauen muss. Auch die rekonvaleszenten Xherdan Shaqiri, Thiago und Holger Badstuber stehen für das HSV-Spiel nicht zur Verfügung.

HSV gibt sich kämpferisch

Für den Bundesliga-Dino aus Hamburg ist die Lage zwei Spieltage vor dem Saisonende so ernst wie selten zuvor. Aus den letzten sieben Partien holten die Hanseaten gerade einmal vier Punkte, die letzten drei Spiele gingen allesamt verloren. Mit 27 Punkten rangiert der HSV auf dem Relegationsplatz, hat allerdings nur einen Punkt Vorsprung auf den Tabellen-17. aus Nürnberg und deren zwei auf Schlusslicht Eintracht Braunschweig. „Wir sind in einer ernsten Situation, aber weit davon entfernt, die Löffel wegzuschmeißen“, gab sich Manager Oliver Kreuzer kämpferisch.

Hamburgs Trainer Mirko Slomka rechnet sich nach der klaren Niederlage der Münchner gegen Real Madrid keinen Vorteil für das bevorstehende Bundesligaspiel seiner Elf aus. „Auswirkungen auf unsere Partie hat es nicht“, sagte Slomka, der über seine Taktik für die Partie gegen den Rekordmeister nichts preisgeben wollte. „Wenn wir gegen die Bayern eine Sensation wollen, müssen wir über uns hinauswachsen.“ Rafael van der Vaart ergänzte: „Wir hoffen natürlich, dass sie angeschlagen sind. Sie werden hier aber trotzdem keine Geschenke verteilen. Wir brauchen einen Supertag.“

Der HSV-Kapitän kehrt nach überstandener Wadenzerrung wohl wieder in die Startelf zurück. „Ich habe jetzt zwei Tage trainiert und fühle mich gut“, sagte der Niederländer. Auch der zuletzt grippegeschwächte Heiko Westermann sowie die angeschlagenen Marcell Jansen und Hakan Calhanoglu stehen wieder zur Verfügung. Fehlen werden den Hanseaten hingegen die beiden Angreifer Jacques Zoua und Pierre-Michel Lasogga sowie der gesperrte Tolgay Arslan.

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