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Zu Gast in Hamburg

FCB erwartet 'schweres' Spiel - Robben bereit

Februar 2014. Der HSV fegt Dortmund mit 3:0 vom Platz. Es war damals das erste Spiel unter Mirko Slomka. Eine Serie von sieben Niederlagen in Folge endete furios. Jetzt, sieben Monate später, wechselte der Hamburger SV nach einem Negativlauf erneut den Trainer - wenige Tage vor dem Spiel gegen den FC Bayern (Samstag, 15:30 Uhr im Liveticker und im Webradio bei FCB.tv). Pep Guardiola und seine Mannschaft sind also gewarnt. „Ein neuer Trainer will es immer gut machen“, weiß der Spanier, „es wird schwer.“ Sportvorstand Matthias Sammer gestand: „Ich kann nicht sagen, dass uns die Trainer-Konstellation, die sich beim HSV ergeben hat, super gefällt.“

Dennoch reisen die Bayern selbstverständlich mit viel Rückenwind zum Team von Joe Zinnbauer in den Norden. Das 1:0 unter der Woche gegen Manchester City hat gut getan, die Stimmung beim Abschlusstraining vor dem HSV-Spiel am Freitagnachmittag war gelöst. Hoffnung macht die Rückkehr von Arjen Robben, der seine Sprunggelenks- und Knieprobleme überwunden hat und schon gegen City zu einem Kurzeinsatz gekommen war. „Ich bin froh, dass ich wieder da bin“, sagte der Holländer gegenüber den FCB.tv News.

Ob er gegen den HSV in die Startelf des FC Bayern zurückkehren wird, bleibt offen. Nichts überstürzen, lautet das Motto. „Man muss vernünftig mit der Sache umgehen, denn wir haben eine lange Saison vor uns. Das Wichtigste für mich ist, dass ich jetzt keinen Rückschlag mehr erleide“, so Robben. Guardiola stellte fest: „Arjen hat gut trainiert. Es ist sehr wichtig für uns. Ich hoffe, er ist bereit für die nächsten Spiele.“

Ohne Ribéry

Nicht mit nach Hamburg reisen werden die Langzeitverletzten Javi Martínez, Bastian Schweinsteiger, Holger Badstuber und Thiago. Auch Franck Ribéry (Patellasehnenprobleme) muss passen. Nicht ausgeschlossen, dass Guardiola am Samstag ein paar frischen Kräften das Vertrauen schenken wird, denn: „Es ist immer schwer nach Champions-League-Spielen. Da ist wenig Zeit für unsere Regeneration.“

Auch beim aktuellen Tabellenletzten der Bundesliga wollen die Bayern ihr Spiel durchziehen, wie Guardiola klarstellte. „Die Idee ist immer gleich: Wir wollen dominieren und uns so viele Chancen wie möglich erspielen.“ Das System sei dabei nicht entscheidend, „sondern die Spielweise“. Voller Einsatz ist also gefragt, um den sicherlich hochmotivierten Hanseaten den Schneid abzukaufen.

„Gegen die beste Mannschaft der Welt kann man nur mit breiter Brust auflaufen“, sagte HSV-Coach Zinnbauer, der mit seiner früheren U23-Mannschaft in der Regionalliga Nord durch die ersten acht Saisonpartien mit 24 Punkten und 27:5 Toren stürmte. „Alle rechnen damit, dass wir verlieren, keiner traut uns was zu“, so der Trainer, „es gibt nix Einfacheres auf dem Papier, als gegen die Bayern zu spielen.“ Auf dem Platz sieht die Welt dann hoffentlich anders aus...

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