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Start in 'wichtigen Monat'

'Topseriös' und mit 'Vollgas' gegen Bremen

Beim Abschlusstraining am Freitagmittag regnete es in Strömen. Das war jedoch keinesfalls spiegelbildlich zu verstehen für die Stimmung beim FC Bayern - trotz des einen oder anderen Misserfolgs, mit dem vor allem die deutschen Nationalspieler von den Länderspielen an die Säbener Straße zurückkehrt sind. „Diese Spieler sind sehr stabil“, macht sich Pep Guardiola keine Sorgen vor dem Bundesligaspiel gegen Werder Bremen am Samstag (15:30 Uhr, live im Ticker und im FCB.tv-Webradio). Am wichtigsten sei, „dass alle gesund zurückgekehrt sind.“

Denn mit dem Nord-Süd-Duell startet der FC Bayern in die nächsten drei englischen Wochen am Stück mit sieben Spielen in 22 Tagen. Das sei „ein sehr wichtiger Monat“, betonte Guardiola und verwies auf die anstehenden Champions-League-Duelle mit dem AS Rom sowie auf die Bundesligapartien gegen Dortmund und Gladbach. Entsprechend wichtig wäre ein optimaler Start: ein Sieg gegen Bremen.

Dafür gelte es, die Länderspiele abzuhaken, forderte Matthias Sammer in den FCB.tv News. „Die Spieler müssen den Alltag sofort wieder topseriös bestreiten, die richtige mentale Einstellung finden und die Vorgaben des Trainers umsetzen“, sagte der FCB-Sportvorstand. Die Tabellensituation - Erster gegen Letzter - solle man am besten gleich wieder vergessen. „Wir dürfen uns nicht darauf verlassen, dass der Gegner im Moment ein bisschen angeschlagen ist“, sagte Sammer.

Ribéry im Kader?

„Elf gegen Elf, 0:0 - das ist die einzige Wahrheit“ - mit diesen Worten skizzierte Guardiola die Situation beim Anpfiff am Samstag. Der Bayern-Coach erwartet von seiner Mannschaft auch gegen den Tabellenletzten „Leistung“ und „Leidenschaft“, um der Favoritenrolle gerecht zu werden. „Es hängt von den Köpfen der Spieler ab. Wenn wir mit einer Idee spielen, wenn jeder Spieler das umsetzt, was der Trainer gesagt hat, dann gewinnen wir normalerweise.“

Personell kann Guardiola auf den gleichen Kader zurückgreifen wie in den letzten Spielen vor der Länderspielpause. Darüber hinaus kehrt vielleicht Franck Ribéry ins Aufgebot zurück. Der Franzose, der vor fünf Wochen seinen bislang einzigen Saisoneinsatz hatte, hat seine Patellasehnenprobleme offenbar überwunden und zuletzt im Training einen guten Eindruck hinterlassen. Eine Entscheidung wird Guardiola aber erst am Samstagmittag treffen.

In Bremen baut man derweil auf die Außenseiterchance. „Wir können nichts verlieren und haben noch nicht verloren“, sagte Robin Dutt. Der Bremer Trainer hofft, für eine Überraschung sorgen zu können - so wie Polen und Irland gegen die deutsche Nationalmannschaft. Das wollen die Bayern natürlich verhindern. Die Enttäuschungen in der EM-Qualifikation gelte es umzusetzen „in große Motivation“, betonte Arjen Robben, „wir müssen im Kopf bereit sein und von der ersten Sekunde an Vollgas geben!“

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