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'Es ist ein Finale'

FCB vor 'großer Herausforderung' beim HSV

Zeiten ändern sich nicht immer. Der Nord-Süd-Schlager zwischen dem FC Bayern und dem Hamburger SV hat von seiner Anziehungskraft nichts eingebüßt – erst Recht nicht im DFB-Pokal, wenn der Titelverteidiger am Mittwochabend (20:30 Uhr, live im Ticker) in der Hansestadt um den Einzug in die nächste Runde spielt!

„Wir haben eine große Herausforderung vor uns“, weiß Pep Guardiola um die knifflige Aufgabe, die den FCB in der Imtech Arena erwartet. „Es ist ein Finale. Und der Pokal ist immer gefährlich für die großen Mannschaften.“ Kein Wunder also, dass der Cheftrainer den Pokalfight in Hamburg zum derzeit „wichtigsten Spiel“ für die Bayern erhob. Guardiola weiß: „Entweder können wir weitermachen – oder wir sind raus!“

Neben der K.o.-Spiel-Konstellation erinnerte Guardiola am Tag vor dem Spiel auch an die Stärken des HSV, die der FCB vor knapp sechs Wochen beim 0:0 in der Bundesliga zu spüren bekam. „Die Hamburger Spieler laufen sehr viel und sind sehr aggressiv“, so der Spanier, der besonders Pierre-Michel Lasogga hervorhob. „Er ist ein sehr gefährlicher Stürmer. Ihn müssen wir kontrollieren.“

'Sehr, sehr wichtiges Spiel'

Von der Hamburger Situation in der Bundesliga – der Liga-Dino belegt mit sechs Punkten Relegationsplatz 16 – lässt sich der Bayern-Coach nicht blenden. Der HSV ist kein Kandidat für den Abstieg, findet Guardiola, „das ist unmöglich. Sie haben Herz. Sie können Spiele verlieren, aber wenn eine Mannschaft eine ganze Saison mit diesem Charakter spielt, dann bleibt sie in der Liga.“

Seine Startelf wird Guardiola vor dem „sehr, sehr wichtigen Spiel“ in jedem Fall umbauen müssen. Medhi Benatia sah bei seinem letzten Pokalspiel in Italien mit dem AS Rom beim SSC Neapel (0:3) seine zweite Gelbe Karte im Wettbewerb; die Ein-Spiel-Sperre muss der Marokkaner nun im DFB-Pokal absitzen. Für Benatia dürfte Jérôme Boateng wieder in die Anfangself rücken. Gute Neuigkeiten gibt es auch von Arjen Robben, der am Abschlusstraining teilnehmen konnte.

In Hamburg erinnert man sich indes gar nicht so ungern an das jüngste Duell. Beim Debüt des kurz zuvor inthronisierten Trainers Joe Zinnbauer trotzte der HSV dem Rekordmeister einen Punkt ab. „Allerdings waren die Bayern damals noch nicht in der Form und in der Top-Besetzung wie heute“, erinnert sich Zinnbauer, der mittlerweile auch offiziell Cheftrainer der Norddeutschen ist. Der HSV-Coach ahnt: „Wir müssen die Uhren auf null stellen.“

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