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'Wir sind guter Dinge'

Schweinsteiger gegen Hoffenheim im Kader

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit - und schon war es passiert. Die Flasche kippte, das Wasser floss. Über den ganzen Tisch. Pep Guardiola blieb weitestgehend unversehrt. Ein leises „sorry“ - und weiter ging sie, die Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim (Samstag, ab 15:30 Uhr im Liveticker und im Webradio bei FCB.tv), auf der Bayerns Cheftrainer trotz des kleinen Zwischenfalls und der schwierigen Personalsituation einen entspannten Eindruck machte. „Wir dürfen nicht nach Ausreden suchen, sondern müssen weitermachen und eine Lösung finden, wie wir die Ausfälle kompensieren können“, sagte Guardiola.

Philipp Lahm, David Alaba, Thiago, Holger Badstuber, Javi Martínez, Claudio Pizarro, Tom Starke, Pepe Reina. Sie alle werden aller Voraussicht nach in diesem Jahr nicht mehr zurückkehren. „Natürlich ist das schwer für uns“, erklärte Bayerns Cheftrainer. Gut, dass zumindest sämtliche Nationalspieler ohne größere Blessuren zurückgekehrt sind. „Sie sind alle gesund“, so Guardiola.

Müller einsatzbereit

Dies gilt auch für Thomas Müller, der seine Gesäßprellung überstanden hat und das Abschlusstraining voll durchzog. „Es spricht nichts gegen meinen Einsatz“, sagte der Nationalspieler im Gespräch mit FCB.tv. Die Fans bräuchten sich „keine Sorgen“ zu machen. „Wir sind der FC Bayern und werden immer eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz bringen. Ich sehe das alles nicht so dramatisch. Wir sind guter Dinge!“

Erstmals in dieser Saison wird Bastian Schweinsteiger im Aufgebot stehen. Der Weltmeister hatte bislang wegen einer schmerzhaften Patellasehnenentzündung passen müssen. „Das ist eine gute Nachricht. Er ist fit und kann uns sehr helfen“, freute sich Guardiola über die Rückkehr des Vize-Kapitäns, der vor rund zwei Wochen ins Mannschaftstraining eingestiegen ist.

Auf Schweinsteiger und seine Bayern wartet am Samstag eine knifflige Aufgabe. Hoffenheim startete stark in die Saison und rangiert derzeit auf Platz fünf - zehn Punkte hinter dem FCB. „Sie haben super überragende Stürmer“, warnte Guardiola und erinnerte an die Vorsaison, als 1899 den Münchnern in der Arena ein 3:3 abtrotzte. „Da hatten wir mit ihrem Angriffspressing viele Probleme“, so der Spanier. Diesmal wolle sein Team das besser machen, denn: „Es sind noch sechs Bundesliga- und zwei Champions-League-Spiele bis Weihnachten. Das ist eine wichtige Periode, wir können einen weiteren Schritt machen.“

Infos zum Gegner 1899 Hoffenheim

  • Fraglich: Eugen Polanski (Pferdekuss im Oberschenkel)
  • Trainer Markus Gisdol: „Die Bayern werden zu Hause auch mal wieder ein Spiel verlieren. Ob das gegen uns ist, weiß ich nicht. Aber wir werden alles versuchen und nicht im Vorfeld abschenken. Die Erwartungshaltung ist natürlich dennoch nicht so groß. Wenn man in München vier, fünf oder sechs zu null verliert, ist das normal. Oder glauben sie, dass wir besser sind als der AS Rom?“

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