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'Wie ein Finale'

FC Bayern will ins Pokal-Viertelfinale

Auf dem Weg zur 21. Finalteilnahme im DFB-Pokal bekommt es der FC Bayern im Achtelfinale am Mittwochabend in der Allianz Arena mit Eintracht Braunschweig zu tun (ab 20:30 Uhr im Liveticker und im Webradio bei FCB.tv). Vor dem sechsten Aufeinandertreffen beider Mannschaften in diesem Wettbewerb sind die Rollen klar verteilt: Auf der einen Seite der Rekordchampion aus München, auf der anderen der in diesem Jahr noch sieglose Tabellen-Sechste der 2. Liga.

„Ich habe gelernt, wie schön das Finale in Berlin ist“, schwärmte Cheftrainer Pep Guardiola von der Endspiel-Atmosphäre im Olympiastadion. Allerdings warnte der Katalane davor, die Niedersachsen zu unterschätzen: „Die Leute denken, wir sind schon qualifiziert. Aber wir müssen unsere beste Leistung zeigen. Wenn uns das gelingt, dann haben wir eine große Möglichkeit, die nächste Runde zu erreichen. Natürlich wollen wir ins Viertelfinale.“

Das große Ziel: Berlin

Eine Botschaft, die auch bei seinen Spielern angekommen ist. „Wir wissen, dass Berlin dieses Jahr eine große Rolle im deutschen und europäischen Fußball spielt. Wir wissen, dass wir dahin wollen. Wir wollen Ende Mai, Anfang Juni den einen oder anderen Tag in Berlin verbringen“, meinte Thomas Müller. Doch dazu „müssen wir erstmal Braunschweig schlagen“, sagte Abwehrspieler Holger Badstuber und betonte: „Das wird eine schwierige Aufgabe.“

Denn auch wenn die Löwen in diesem Jahr noch sieglos sind (drei Niederlagen, ein Remis), so haben sie am Mittwoch in München nichts zu verlieren. „Alles kann passieren“, weiß auch Guardiola um die Gefahr, in einem K.o.-Spiel als Verlierer vom Platz zu gehen. „Das ist wie ein Finale.“ In Spanien, wo das Weiterkommen im Pokal in Hin- und Rückspiel entschieden wird, sei es „einfacher für die großen Mannschaften“, erklärte der 44-Jährige.

196 Tore in 63 Spielen

Aus diesem Grund kündigte Guardiola auch an, die „beste Mannschaft“ aufbieten zu wollen, um die Runde der letzte Acht zu erreichen. Was sein Team erwartet, weiß der Fußballlehrer ganz genau: „Wir haben letzte Saison zwei Mal gegen sie gespielt. Sie haben mit Torsten Lieberknecht noch den gleichen Trainer und sie haben die gleiche Spielweise, auch wenn sie einige andere Spieler haben.“

Die Bilanz spricht jedenfalls klar für den 17-maligen Pokalsieger, der sowohl in der Bundesliga als auch im Pokal noch nie in München gegen die Eintracht verlor. In den letzten sechs Pflichtspielen gegen Braunschweig blieben die Bayern sogar ohne Gegentor, den letzten Treffer kassierten sie im September 1983. Auf der anderen Seiten erzielte der FCB in den letzten 63 Pokalspielen 196 Tore und sind seit 14 Partien in diesem Wettbewerb unbesiegt.

Infos zum Gegner Eintracht Braunschweig

  • Es fehlen: Havard Nielsen (Muskelfaserriss), Marc Pfitzner (Gesäßmuskelzerrung), Deniz Dogan (muskuläre Probleme), Dennis Kruppke (Knie-OP)

  • Trainer Torsten Lieberknecht: „Wir werden uns gut vorbereiten und wollen uns gut präsentieren. Unsere Mannschaft ist bereit, über die Schmerzgrenze zu gehen. Bis jetzt haben wir gegen den FCB immer recht ordentlich ausgesehen. Wir wollen uns mit Kräften wehren und möglichst besser aussehen als zuletzt so mancher Erstligist.“

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