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Rückspiel gegen Porto

'...es wäre kein fußballerisches Weltwunder'

Der Countdown läuft - und die Hoffnung lebt! Rund 32 Stunden vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Porto brennt der FC Bayern auf den Anpfiff. „Die Mannschaft ist heiß, die Mannschaft will, die Mannschaft ist fit“, sagte Kapitän Philipp Lahm. Trainer Pep Guardiola betonte: „Natürlich ist es eine große Herausforderung. Aber man darf nicht so viel darüber nachdenken. Wir müssen einfach gut spielen, mit Mut auftreten, dann können wir das Ergebnis erzielen, das wir benötigen.“

Das Hinspiel vor einer Woche in Porto hatte der FC Bayern mit 1:3 verloren. Die Entscheidung über den Halbfinal-Einzug fällt am Dienstagabend (20:45 Uhr, live im Ticker und im Free-Webradio) in der Allianz Arena. „Wir werden alles reinhauen“, versprach Thomas Müller, „ein 2:0-Heimerfolg für den FC Bayern wäre kein fußballerisches Weltwunder. Aber wir müssen es erst einmal erreichen.“

Entscheidend sei, dass die Mannschaft „nicht überdreht ins Spiel“ gehe. „Wir dürfen nicht Kamikaze nach vorne laufen“, forderte Müller. Denn genau darauf werden die Portugiesen natürlich lauern. Sollte ein Konter der Gäste sitzen, wäre es für die Bayern noch schwieriger. „Wir müssen mehr Risiko gehen als im Hinspiel“, weiß Coach Guardiola, „ein 1:3 in der Champions League ist nicht einfach aufzuholen.“

Bernat fehlt beim Abschlusstraining

Versuchen werden es die Münchner dennoch. Mit viel Mut. Und mit den eigenen Fans im Rücken. „Der größte Vorteil zum Hinspiel ist, dass wir zu Hause spielen“, stellte Lahm fest, „unsere Fans werden uns unterstützen ohne Ende. Wenn uns ein schnelles Tor gelingt, ist alles möglich. Wir wissen, was in uns steckt, deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass wir das Halbfinale erreichen.“

Der Kapitän versprühte am Montag auf der Pressekonferenz reichlich Optimismus. Genau wie Teamkollege Müller. Beide ordneten die Ausgangslage aber auch realistisch ein. „Wir stehen ein bisschen mit dem Rücken zur Wand“, weiß Müller und blickte noch einmal auf das bittere Hinspiel zurück: „Es war einfach ein verdammt unglückliches Timing, dass diese Fehler im Hinspiel in der K.o.-Phase der Champions League passiert sind.“

Es ist nicht mehr zu ändern. Eine Halbzeit des Viertelfinals bleibt ja zum Glück noch. Personell hat Guardiola weiterhin keine großen Optionen. Einzig Bastian Schweinsteiger wird im Vergleich zum Hinspiel wieder zum Kader stoßen. Arjen Robben, Franck Ribéry, David Alaba, Medhi Benatia, Javi Martínez und Tom Starke fehlen erneut. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Juan Bernat, der wegen einer Knöchelblessur das Abschlusstraining verpasste. „Porto hat natürlich frischere Beine“, so Guardiola, „aber die Beine sind morgen nicht wichtig, sondern der Kopf.“ Und da scheinen die Bayern bestens gerüstet!

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