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Auf Rekordjagd

FCB erwartet 'unangenehmes Spiel' in Mainz

Manchmal ist selbst für Pep Guardiola der Fußball ein Rätsel. Lag es an einer kleinen taktischen Umstellung? Lag es an einer gesteigerten Emotionalität der Spieler? Der Bayern-Trainer sucht nach einer Erklärung für Robert Lewandowskis Tor-Explosion im letzten Spiel gegen Wolfsburg. Und schüttelt den Kopf. Nicht erklärbar ist für Guardiola zudem ein anderes Fußball-Phänomen. „Es gibt für jede Mannschaft Orte, wo es immer schwer ist.“ So ein Ort erwartet die Bayern am Samstag (15:30 Uhr, live im Ticker und im FCB.tv-Webradio): Mainz.

Zwar hat der Rekordmeister die letzten sechs Duelle mit den 05ern allesamt gewonnen (Fakten zum Spiel), ein Spaziergang war dies jedoch nur selten. Besonders auswärts. Die letzte Partie in Mainz entschied der FCB durch ein Tor in der 90. Minute für sich (2:1), im Spiel davor (2:0) fielen die Siegtore in der 82. und 86. Minute. „Sie haben sehr schnelle Spieler, eine sehr dynamische Mannschaft, alle sehr aggressiv, gute Konter, ein guter Trainer“, ist Guardiola gewarnt vor dem Tabellenneunten.

Nur Mainz im Kopf

Die folgenden Partien in der Champions League gegen Dinamo Zagreb (Dienstag) und in der Bundesliga gegen „den großen Konkurrenten“ Dortmund (Sonntag) sind für Guardiola daher noch weit weg. „In meinem Kopf ist kein Dinamo Zagreb, kein Dortmund. Mainz ist groß genug“, versicherte der 44-Jährige, „es ist ein unangenehmes Spiel.“

„Wir müssen fokussiert bleiben und weiter Gas geben“, betonte Wolfsburg-Matchwinner Lewandowski vor der Reise nach Mainz. „Wir fangen wieder bei 0:0 an“, sagte Guardiola und verwies auf eine Besonderheit: „Wir haben die Möglichkeit, den siebten Sieg in Folge einzufahren.“ Damit würden die Bayern den Bundesligarekord von sieben Siegen in den ersten sieben Saisonspielen einstellen. In 50 Jahren Bundesliga gelang das erst vier Mannschaften, zuletzt dem FCB in der Triple-Saison 2012/13.

Keine neuen Ausfälle

Personell kann Guardiola am Samstag auf denselben Kader wie gegen Wolfsburg zurückgreifen. Ebenfalls ohne neue Ausfälle bzw. Rückkehrer gehen die 05er in die Partie. „Es ist sicher kein Spiel, bei dem wir viele Experimente machen. Ich setze auf Automatismen“, kündigte Martin Schmidt an.

Der Mainzer Trainer hofft erstens auf „ein bisschen Matchglück. Dann ist auch gegen Bayern etwas drin.“ Und zweitens, „dass Lewandowski mal rotiert.“ Der Schweizer fügte aber selbst schmunzelnd hinzu: „Ach nein, er hat ja schon beim letzten Mal nicht begonnen.“ Übrigens: Gegen Mainz traf Lewy in den letzten fünf Ligaspielen sieben Mal.

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