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Vor 3.000 Zuschauern

FCB-Frauen erwarten „heißen Pokal-Fight“ in Ibbenbüren

Die Favoritenrolle ist klar verteilt, wenn die FC Bayern Frauen am Samstag (13 Uhr) im DFB-Pokal-Achtelfinale bei der DJK Arminia Ibbenbüren antreten. Es trifft der amtierende Deutsche Meister und aktuelle Spitzenreiter der Allianz Frauen-Bundesliga auf den Tabellenvierten der viertklassigen Westfalenliga. Doch Pokal ist eben Pokal. „Es wird nicht leicht“, glaubt FCB-Chefcoach Thomas Wörle vor der Partie, bei der rund 3.000 Zuschauer erwartet werden. „Wir müssen uns auf einen heißen Pokal-Fight einstellen.“

Natürlich wollen die Münchnerinnen aber nichts anbrennen lassen im Sportzentrum Schierloh. „Wir müssen versuchen, das Spiel schnell zu entscheiden und zu beruhigen“, meinte Wörle, dessen Team nun in den Jahresendspurt startet. Personell hat der Bayern-Trainer dabei nicht mehr Möglichkeiten als vor der Länderspielpause. Nach wie vor steht ihm rund ein halbes Dutzend Spielerinnen nicht zur Verfügung. „Ich habe nicht vor, groß zu rotieren. Nur punktuell“, kündigte Wörle an.

Die Vorfreude in Ibbenbüren ist derweil riesig. „Wir werden unseren Mut zusammennehmen und schauen, was geht. Meine Spielerinnen sollen dieses einmalige Ereignis einfach genießen und dabei alles geben“, sagte DJK-Trainer Frank Schlichter. In den ersten beiden Pokalrunden hatte sich sein Team gegen den FFV Leipzig (5:1) sowie gegen den Bramfelder SV (8:6 n.E.) durchgesetzt. „Natürlich haben wir einen Traum, aber wir können die ganze Geschichte schon realistisch einschätzen.“

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