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Nach der Länderspielpause

FCB-Frauen gegen Köln: „Geduldig spielen“

Zwei Wochen ruhte der Ball, jetzt nehmen die FC Bayern Frauen wieder Fahrt auf. Mit einem Heimspiel am kommenden Sonntag (24. September, 14 Uhr) gegen den 1. FC Köln starten sie in Richtung der ersten Champions-League-Wochen 2017/18. „Nach der Länderspielpause wollen wir schnell wieder unseren Rhythmus finden“, sagte Trainer Thomas Wörle, der in den letzten zwei Wochen insgesamt 14 seiner Spielerinnen abstellen hatte müssen.

Gegen Köln und eine Woche später in Hoffenheim (1. Oktober) wollen die Bayern nicht nur Anschluss an die Tabellenspitze halten, sondern auch Schwung aufnehmen für das mit Spannung erwartete Champions-League-Duell mit den FC Chelsea Ladies (4./11. Oktober). Die volle Konzentration richtet sich nun aber erst einmal auf die Kölnerinnen, gegen die der erste Heimsieg angepeilt wird.

Zwar ist der Aufsteiger aus der Domstadt nach zwei Spielen noch ohne Punkt, dennoch muss auch dieser Gegner erst einmal geknackt werden. „Der 1.FC Köln setzt auf eine kompakt organisierte Defensive“, weiß Wörle und warnte vor den Kontern der Kölnerinnen: „Wir müssen uns gegen ihre Umschaltaktionen wappnen und versuchen, uns selbst klare Torchancen zu erspielen. Wir wollen geduldig spielen.“

Köln hofft auf Überraschung

Die Gäste reisen mit der Erinnerung an einen 2:0-Sieg im DFB-Pokal gegen die Bayern vor vier Jahren (November 2013) nach München. „Wir haben im DFB-Pokal schon einmal bewiesen, dass wir für Überraschungen gut sind“, sagte Willi Breuer, der die Domstädterinnen auch damals schon trainierte. „Wir wissen, dass wir gegen einen der Topfavoriten auf die Deutsche Meisterschaft absoluter Außenseiter sind. Dennoch haben wir auch in München nichts zu verschenken.“

Geschenke wollen auch die Bayern nicht verteilen. Drei Punkte sind fest eingeplant, wie Melanie Behringer im Interview betonte. Die Kapitänin feierte vor der Länderspielpause ihr Comeback. Weiterhin verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen Jovana Damnjanovic, Sydney Lohmann, Viktoria Schnaderbeck sowie die beiden langzeitverletzten Anna Gerhardt und Lena Lotzen.

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