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Viertelfinal-Hinspiel gegen Slavia Prag

FCB-Frauen in der Champions League: „Große Chance auf europäischer Ebene“

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„Kämpfen und Siegen“ ist das Motto der FC Bayern Frauen für das Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League. Die Münchnerinnen treten dazu am Mittwoch, den 20. März, auswärts beim SK Slavia Prag an. FC Bayern.tv live und fcbayern.com übertragen die Partie ab 18:30 Uhr im Livestream aus der Prager Eden Arena.

Die Tschechinnen sind für ihre Robustheit bekannt, dementsprechend haben sich die Münchnerinnen auf einen harten Kampf eingestellt: „Das Auswärtsspiel wird uns sehr fordern. Prag geht extrem körperbetont in die Zweikämpfe. Ich habe das Spiel von Slavia Prag im CL-Achtelfinale gegen FC Rosengard gesehen und ihre Angriffslust ist enorm“, sagte Fridolina Rolfö zum Viertelfinal-Gegner. Trotzdem ist die schwedische Nationalspielerin siegeshungrig: „Wir sind sehr gut drauf und konnten zuletzt viel Selbstvertrauen tanken. Wir wissen um unsere große Chance auf europäischer Ebene und um unsere Stärken. Wir werden den Kampf aufnehmen und alles für einen Sieg und eine gute Ausgangslage für das Rückspiel geben“, so Rolfö.

Prag erkämpfte Unentschieden gegen Wolfsburg und Lyon

Die FCB-Frauen stehen erst zum zweiten Mal im Viertelfinale der Königsklasse, Slavia Prag zum dritten Mal. 2016 wurden sie dort von Olympique Lyon, 2018 vom VfL Wolfsburg bezwungen. Beide Male holte Prag im Heimspiel jedoch ein beachtliches Unentschieden. In der aktuellen Spielzeit schlug Prag im CL-Sechzehntelfinale Gintra Universitetas mit 3:0 und 4:0, im Achtelfinale setzten sie sich gegen das schwedische Topteam FC Rosengard mit einem 3:2 und einem 0:0-Unentschieden durch.

Bayerns Cheftrainer Thomas Wörle will nun mit seiner Mannschaft Prags Champions-League-Reise beeden und selbst einen historischen Meilenstein legen: „Der Halbfinaleinzug ist unser großes Ziel, so weit haben es die FC Bayern Frauen in der Vereinsgeschichte bisher noch nie geschafft“, hob der Trainer die Bedeutung der beiden Viertelfinalspiele hervor. Laut Wörle steht Slava Prag jedoch „nicht umsonst im Viertelfinale, hat enorme Qualität und ist nur sehr schwer zu knacken.“ Auch die Spielerinnen sind gewarnt: „Prag hat sich sicher vorgenommen, unser technisches Spiel zu zerstören und seinerseits gefährlich vors Tor zu kommen. Wir werden jedoch konsequent unser Spiel aufziehen und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“, sagte Kristin Demann.

Gleicher Kader wie gegen Potsdam

Personell kann Wörle auf den gleichen Kader zurückgreifen, mit dem er am vergangenen Bundesliga-Spieltag die bis dato Tabellendritten Turbine Potsdam mit 5:0 geschlagen hat. Nicht im Bayern-Aufgebot sind demnach Melanie Behringer, Laura Benkarth, Simone Boye, Nicole Rolser, Lucie Vonkova und nach einer Erkältung nach wie vor Leonie Maier.

Das Rückspiel findet am Mittwoch, den 27. März, um 19:30 Uhr am FC Bayern Campus statt. In den anderen Viertelfinalbegegnungen treffen der VfL Wolfsburg und Olympique Lyon, der FC Chelsea und Paris Saint Germain sowie der FC Barcelona und Lillestrom SK aus Norwegen aufeinander.

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