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FLYERALARM FRAUEN-BUNDESLIGA

Nachholspiel gegen Leverkusen: Bayern wollen 10. Bundesliga-Sieg in Folge

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Nachholspiel in der Flyeralarm Frauen-Bundesliga! Am Sonntag empfangen die FC Bayern Frauen Bayer 04 Leverkusen zur zehnten Bundesliga-Partie der Saison (14 Uhr, FC Bayern.tv live, Magenta Sport). Dabei soll der zehnte Ligasieg in Folge eingefahren werden, denn mit dem vielbeachteten 4:1-Sieg gegen Titelverteidiger Wolfsburg blieb das Team von Cheftrainer Jens Scheuer bisher ohne Punktverlust. Sorgen bereitet den Münchnerinnen jedoch die länger werdende Verletzungsliste. Alle Infos im Vorbericht.

„Eine Menge Arbeit und Konzentration“

Jens Scheuer hat sich und seine Mannschaft bereits auf ein straffes Programm im Dezember eingeschworen: „Im Dezember öffnen sich für uns jetzt noch fünf Türchen und nicht 24. Wir wollen mit jedem Türchen, das wir aufmachen, auch einen Sieg einfahren“, sagte der Trainer. „Wir sind entsprechend zielgerichtet und wollen das Jahr mit fünf Siegen in fünf Spielen abschließen. Dazu gehört aber eine Menge Arbeit und Konzentration, damit wir unsere Qualität auch in jedem Spiel abrufen können“, ist Scheuer bewusst, um die bisher makellose Bilanz bis zur Winterpause fortführen zu können. 

„Müssen am Sonntag 100 Prozent abrufen“

Nach der Länderspielpause gilt für die Münchnerinnen, schnellstmöglich an den guten Lauf zuvor anzuknüpfen. „Wir waren jetzt zwei Wochen getrennt, haben aber heute im Training unsere Automatismen wieder verinnerlicht und uns die Abläufe ins Gedächtnis gerufen“, so Scheuer nach dem Training am Freitag. Auf den kommenden Gegner haben sich die Bayern bereits eingestellt: „Wir sind fokussiert und konzentriert und wissen, dass wir am Sonntag 100 Prozent abrufen müssen. Denn mit Leverkusen kommt ein Gegner mit einer unglaublichen Qualität in der Offensive. Wir wissen, dass wir gut verteidigen und unser Spiel aufziehen müssen. Wir wollen drei Punkte holen und den alten Vorsprung an der Tabellenspitze wieder herstellen“, sagte der Trainer abschließend.

„Dort ansetzen, wo wir aufgehört haben“

Auch die Mannschaft geht dem Saisonendspurt mit dem Auftakt gegen Leverkusen entschlossen entgegen: „Wir wollen am Sonntag dort ansetzen, wo wir vor der Länderspielpause aufgehört haben: Wir hatten eine gute und effiziente Chancenauswertung und was uns besonders ausgezeichnet hat, war unsere Defensive. Auch die muss wieder stabil stehen, weil Leverkusen eine sehr gute Offensive hat“, so Sarah Zadrazil. Trotz vieler Reisen und kurzer Vorbereitung sieht die Österreicherin sich und ihr Team gewappnet: „Wir hatten jetzt nach der Pause noch zwei gute Einheiten und sind gut vorbereitet. Wir müssen hinten stabil stehen, nach vorne unser Spiel mit viel Ballbesitz aufziehen und die Tore machen. In jedem Fall wollen wir die nächsten drei Punkte holen!“, so Zadrazil entschlossen. 

Vor Leverkusen gewarnt

Dass Leverkusen nicht zu unterschätzen ist, wissen die Münchnerinnen aus eigener Erfahrung: Im Hinspiel der vergangenen Saison gab es nach starken Auftakt-Siegen gegen Freiburg und Frankfurt im Heimspiel am 3. Spieltag gegen Leverkusen einen herben Dämpfer. Mit 1:2 musste sich der FCB im bisher letzten Spiel im Grünwalder Stadion geschlagen geben. Das Rückspiel endete mit einem klaren 3:0-Sieg für die Münchnerinnen. Auch diese Saison sind die Bayern-Frauen klarer Favorit. Doch Leverkusen sind aktuell schon einige Erfolge gelungen. Mit 14 Punkten aus neun Spielen hat Bayer bereits fast die gesamte Punkteausbeute der Vorsaison, 17 Zähler, beisammen. 

Personell angeschlagen

Verzichten müssen die FCB-Frauen am 10. Spieltag wie gehabt auf Giulia Gwinn und Jovana Damnjanović (beide Kreuzband). Auch Torhüterin Carina Schlüter bleibt von Verletzungspech geplagt und kuriert nach zuvor langwierigen Patellasehnen-Problemen nun eine Veletzung am Sprunggelenk aus. Ebenfalls am Sprunggelenk verletzt hatte sich Bayerns Top-Stürmerin Viviane Asseyi. Die Französin reiste daraufhin vorzeitig von der Nationalmannschaft ab und wurde vergangenen Freitag in München operiert. Anfang der Woche kam dann noch ein positiver Coronatest von Simone Boye Sørensen hinzu, weshalb die Dänin nicht nach der Länderspielpause zurück nach München reisen konnte, sondern sich in ihrer Heimat in Quarantäne begab. Hoffnung machen einzig die Fortschritte von Defensiv-Spielerin Kristin Demann. Für einen Einsatz im Heimspiel gegen Leverkusen ist es jedoch noch zu früh. 

Trotz einem Spiel weniger haben die FC Bayern Frauen aktuell zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger Wolfsburg. Mit einem Sieg können die Münchnerinnen den Vorsprung wieder auf fünf Zähler ausbauen und gestärkt in den Jaresendspurt starten. 

Mehr Informationen zur Partie im aktuellen Heimspiel-Flyer!

🎥 Rückblick: So lief das letzte Bundesliga-Spiel der FCB-Frauen! 👇

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