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Flyeralarm Frauen-Bundesliga

Süd-Klassiker: FCB-Frauen wollen Siegesserie in Freiburg fortsetzen

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Schymkent, München, Freiburg: Die Reiseroute der FC Bayern Frauen hatte zuletzt seine Besonderheiten. Mit dem Auswärtssieg gegen BIIK Kazygurt im UWCL-Achtelfinal-Hinspiel wurde die lange Reise nach Kasachstan jedoch belohnt. Die kommende Station im Breisgau ist vielen Bayern deutlich besser bekannt. Allen voran Cheftrainer Jens Scheuer, der sich bereits auf das Gastspiel in seiner alten Heimat freut. Am Sonntag (14 Uhr, FC Bayern.tv live, Magenta Sport) tritt seine Mannschaft in der Flyeralarm Frauen-Bundesliga gegen den SC Freiburg an - mit keinem geringeren Ziel als den 20. Pflichtspielsieg in Folge einzufahren.

Erlösung: Marina Hegering erzielt im Hinspiel gegen Freiburg den Siegtreffer.

Knappes Hinspiel

Das Hinspiel am FC Bayern Campus war eines der knappsten in der bisherigen Saison der FCB-Frauen. Marina Hegering, die am Sonntag verletzungsbedingt nicht mit nach Freiburg reisen kann, erzielte im September 2020 den verdienten 1:0-Siegtreffer. Auch Ex-Freiburgerin Klara Bühl wird das Spiel in bester Erinnerung haben: Sie feierte als FCB-Neuzugang ihr Debüt im Bayern-Trikot und leitete Hegerings Tor zudem mit einem Freistoß ein. Die Formkurve des SC, dem aktuellen Tabellensechsten, stieg seit dem dritten Spieltag jedoch deutlich an. Später in der Saison war es Freiburg, das dem VfL Wolfsburg ein Unentschieden abrang. Bis auf den Bayern ist es in dieser Saison ansonsten noch niemandem gelungen, gegen den amtierenden Doublesieger zu punkten. 

Mit Respekt nach Freiburg

Die Herausforderung im Freiburger Möslestadion wird für die Münchnerinnen eine andere sein, als bei den vergangenen Pflichtspielen. Nach 13:0-, 7:1-, 7:0- und 6:1-Erfolgen im bisherigen Kalenderjahr stellen sich Scheuer und sein Team nun auf einen härteren Gradmesser ein: „Uns erwartet ein ganz schweres Auswärtsspiel, denn Freiburg ist gespickt mit vielen jungen Talenten und hat zudem, unter anderem mit Sandra Starke, Hasret Kayıkçı und Lena Nuding, Top-Spielerinnen in den Reihen, die jedem Gegner das Leben schwer machen können“, zeigte sich Scheuer gewarnt. „Deshalb fahren wir mit Respekt und dem Wissen um eine schwere Auswärtsaufgabe nach Freiburg. Gleichzeitig wollen wir diese Hürde natürlich meistern“, stellte der Cheftrainer klar. Der Direktvergleich und nicht zuletzt die bisherigen Leistungen sollten den Bayern genügend Selbstvertrauen mit auf den Weg geben. 

Der SC Freiburg und der FC Bayern im Direktvergleich

Benkarth: „Gegenseitig pushen“

Für Laura Benkarth, die Torhüterin mit den mit Abstand wenigsten Gegentreffern der Liga, richtete sich der Blick bereits direkt nach Abpfiff in Kasachstan nach vorne: „Wir haben das Spiel schnell abgehakt und uns sofort auf Freiburg fokussiert. Gute Regeneration ist aktuell sehr wichtig, da unser Zeitplan meist aus Spielen und Regeneration besteht“, so die Keeperin. „Wir wollen in Freiburg auch nach einer strapaziösen Woche wieder zu 100 Prozent konzentriert auf dem Platz stehen und uns gegenseitig pushen und unterstützen“, sagte Benkarth. 

Personelle Fragezeichen

Nach der langen und anstrengenden Champions-League-Reise und der bereits zuvor sehr angespannten Kadersituation gibt es vor der abschließenden Einheit am Samstagmittag noch mehrere personelle Fragezeichen bei den Münchnerinnen. Positive Neuigkeiten personeller Hinsicht gab es beim UWCL-Spiel aber auch zu vermelden: Winter-Neuzugang Karólína Lea Vilhjálmsdóttir kam zu ihrem FCB-Debüt und krönte dieses nach weniger als zwei Minuten mit einem Tor in der Königsklasse. Und auch Rückkehrerin Ivana Rudelić - zum ersten Mal über 90 Minuten im Einsatz - zeigte eine starke Leistung. 

Das UWCL-Spiel gegen Kazygurt zum Nachlesen und im Video! ⬇️

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