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Flyeralarm Frauen-Bundesliga 4. Spieltag
Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße, München
FC Bayern
2 : 1
(1:0)
TSG 1899 Hoffenheim
Tabellendritter gegen Tabellenvierten

FCB-Frauen: „Stehen im Spiel gegen Hoffenheim in der Pflicht“

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Am Samstag empfangen die FC Bayern Frauen die TSG 1899 im Grünwalder Stadion. Anpfiff ist um 13:00 Uhr, wenn der Tabellenvierte beim punktgleichen Tabellendritten der Allianz Frauen Bundesliga antritt. FC Bayern.tv live, Telekom Sport und Sport1 übertragen das Topspiel.

Beide Mannschaften konnten in der laufenden Saison in drei Spielen jeweils zwei Siege einfahren. Hoffenheim hat definitiv einen Lauf: Der 1:0-Erfolg am 1. Spieltag gegen Turbine Potsdam war bereits eine Überraschung. Das 4:1 gegen den 1. FFC Frankfurt am 2. Spieltag setzte noch einen drauf. Denn beide Teams gehören zum erweiterten Favoritenkreis der Frauen-Bundesliga. Lediglich gegen die SGS Essen mussten sich die Hoffenheimerinnen mit 2:1 geschlagen geben. Der letzte Sieg Hoffenheims gegen die Münchnerinnen stammt aus dem Jahr 2014.

Ziel: Wiedergutmachung für Wolfsburg-Spiel

Bayern-Trainer Thomas Wörle will die Siegesserie fortsetzen und weiß trotzdem um die Stärken Hoffenheims: „Insgesamt verfügt die TSG über eine junge, dynamische und eingespielte Mannschaft, die sich vor allem durch ein sehr schnelles Umschaltspiel auszeichnet. Ich erwarte eine selbstbewusste, dynamische Hoffenheimer Mannschaft, die diszipliniert verteidigen und immer wieder schnell in die Offensive umschalten wird“, so Wörle. Das Ziel ist jedoch klar: „Wir stellen uns auf ein sehr umkämpftes Spiel ein, wollen aber alles daransetzen, um unser Heimspiel zu gewinnen.“

Stamm- und Nationalspielerin Sara Däbritz pflichtet ihrem Trainer bei: „Nach unserer enttäuschenden Leistung gegen Wolfsburg stehen wir im Spiel gegen Hoffenheim in der Pflicht. Ich bin mir sicher, dass wir nach der Niederlage wieder stärker zurückkommen und die nächsten drei Punkte einfahren können.“ Hoffenheims Cheftrainer Jürgen Ehrmann sieht eine schwierige Aufgabe vor sich und seiner Mannschaft: „Der FC Bayern hat einen sehr ausgeglichenen Kader und ist gerade in der Offensive sehr variabel aufgestellt. Deshalb ist es immer schwierig, sich auf München vorzubereiten. Man weiß nie, mit welcher Strategie sie spielen. Unser Ziel ist, dem Gegner so gut wie möglich Paroli zu bieten.“

Personell dezimiert

Am vierten Bundesliga-Spieltag muss Bayern-Coach Wörle erneut auf etliche Stammspielerinnen verzichten. Neben Melanie Behringer und Laura Benkarth sind nach wie vor Gina Lewandowski, Fridolina Rolfö und Melanie Leuolz nicht im Kader. Auch Simone Laudehr muss pausieren. Nach der erfolgreichen Rückkehr von Kathrin Hendrich ist nun aer auch Lucie Vonkova wieder zurück in der Mannschaft.