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DFB-Pokal Halbfinale
FC Bayern
0 : 4
(0:2)
VfL Wolfsburg
DFB-Pokal-Halbfinale

FCB-Frauen als „starkes Kollektiv“ gegen „Wolfsburger Individualisten“

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„Ein Highlight jagt das nächste“, brachte es Kristin Demann auf den Punkt. Nachdem die Frauen des FC Bayern am Mittwoch mit dem Einzug ins Halbfinale der UEFA Women's Champions League Geschichte geschrieben haben, steht am Sonntag, den 31. März, das nächste Topspiel am FC Bayern Campus auf dem Programm: Um 15:15 Uhr steigt das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VFL Wolfsburg, die ARD überträgt das K.o.-Duell der beiden deutschen Spitzenreiter live im Ersten.

Bayern Frauen erwarten „harten Brocken“

Ohne Gegentor ist der Pokalsieger der vergangenen vier Jahre und Deutsche Meister der letzten beiden Jahre ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Auf dem Weg unter die besten Vier besiegten die Wölfinnen Hannover 96 mit 11:0, den FC Forstern mit 9:0 und den dreimaligen Pokalsieger 1. FFC Turbine Potsdam mit 4:0. Auch in der Allianz Frauen-Bundesliga stehen sie punktgleich mit den Münchnerinnen an der Tabellenspitze und stellen dabei mit 74 erzielten Toren, bei nur elf Gegentoren sowohl die beste Offensive als auch die beste Defensive der Liga. Das Offensivspiel lebt insbesondere von den beiden internationalen Topstars Ewa Pajor (19 Saison-Tore) und Europas Fußballerin des Jahres 2018 Pernille Harder (14 Saison-Tore). Dem will Wörle mit dem „unfassbaren Teamgeist“, wie ihn Lina Magull nach der Champions League Partie bezeichnet hat, entgegentreten: „Wir wollen den Wolfsburger Individualisten ein starkes Kollektiv entgegensetzen.“

Wörle freut sich über „maximale Herausforderung“

Aber auch die Bayern Frauen zogen mit je einem 3:0-Sieg gegen den FF USV Jena und den SV Werder Bremen sowie einem 3:1-Erfolg beim 1. FFC Frankfurt souverän ins DFB-Pokal-Halbfinale ein. Außerdem gewannen die Münchnerinnen das letzte Aufeinandertreffen mit Wolfsburg klar mit 4:2. Trotz des aktuellen Laufs von 20 Spielen ohne Niederlage sollte die Heimmannschaft nicht zuletzt aufgrund der deutlichen Niederlage vergangenen Herbst gewarnt sein. „Die Mannschaft meines Trainerkollegen Stephan Lerch steht für ein sehr schnelles Umschaltspiel, beherrscht jedoch auch das dominante Ballbesitz- und Positionsspiel“, so Wörle über die Gäste. Auch Demann warnt vor dem kommenden Gegner und erwartet ein hart umkämpftes Spiel: „Mit Wolfsburg haben wir zum Ende der englischen Wochen nochmal einen harten Brocken vor uns. Es geht um das Pokalfinale, das beide Vereine erreichen wollen, deshalb wird es wie vor einigen Wochen im Ligaspiel ein harter Fight.“

Mit den Fans im Rücken ins Finale einziehen

Bis auf Melanie Behringer, Nicole Rolser und Simone Boye kann Wörle, der auf die Unterstützung der Fans zählt, personell aus dem Vollen schöpfen: „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir diese maximale Herausforderung und den Kampf um das Finalticket zuhause mit der Unterstützung unserer Fans angehen können.“