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Bundesliga 34. Spieltag
  • 4' Kingsley Coman
  • 53' David Alaba
  • 58' Renato Sanches
  • 72' Franck Ribéry
  • 79' Arjen Robben
FC Bayern München
5 : 1
(1:0)
Eintracht Frankfurt
  • 50' Sébastien Haller
  • 4' Kingsley Coman
  • 53' David Alaba
  • 58' Renato Sanches
  • 72' Franck Ribéry
  • 79' Arjen Robben
  • 50' Sébastien Haller
„Funke wird überspringen“

Bayern bereit für das Meister-Endspiel gegen Frankfurt

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Es ist ein Finale, wie es die Allianz Arena noch nicht erlebt hat. Am letzten Spieltag kann der FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt (ab 15:30 Uhr im Liveticker und Free-Webradio) erstmals die Deutsche Meisterschaft in der 2005 eröffneten Arena perfekt machen. Nach zwölf Meistertiteln, die die Münchner auf Reisen beziehungsweise auf dem Sofa gewonnen hatten, soll nun am Samstag diese historische Chance mit den Fans im Rücken ergriffen werden.

„Ich bin überzeugt davon, dass es eine Unterstützung geben wird, die es vielleicht so in den letzten Jahren in München nicht mehr gab“, blickte Niko Kovac auf das Saisonfinale im heimischen Stadion voraus. „Der Funke wird nicht nur von unten nach oben, sondern auch von oben nach unten überspringen, sodass unsere Mannschaft noch zusätzliche Motivation bekommt.“

Seinem Team würde bei zwei Punkten Vorsprung und dank des deutlich besseren Torverhältnisses gegenüber dem Verfolger Borussia Dortmund in aller Regel gegen Frankfurt schon ein Punkt zum Titelgewinn reichen. Doch um die Fans mitzunehmen, will man sich beim FCB aber gar nicht erst auf Rechenspiele einlassen und den elften Heimsieg in Folge in der Bundesliga einfahren. „Wir wollen zuhause gewinnen, dass wir dann klar und deutlich Meister werden“, forderte Karl-Heinz Rummenigge.

Niko Kovac
„Wir werden 90 Minuten auf Sieg spielen. Das geben wir klipp und klar vor.“

Die Marschroute lautet daher „90 Minuten auf Sieg spielen“, wie Kovac ankündigte. Wohlwissend, dass dies auch für die Gäste aus Hessen gelten wird. „Sie rechnen sich selbst noch etwas aus, haben aber auch noch Druck von hinten“, warnte der FCB-Trainer. Der Tabellensechste könnte im besten Fall noch Platz vier und damit die Qualifikation zur Champions League erreichen, genauso aber noch die Europa League und damit das internationale Geschäft verpassen.

„Ich habe Platz acht grundsätzlich nicht in meinem Kopf“, erklärte SGE-Coach Adi Hütter, der trotz zuletzt fünf Bundesliga-Spielen ohne Sieg und Personalproblemen – unter anderem fehlt Ex-Bayer Sebastian Rode aufgrund eines Knorpelschadens im Knie – weiter daran glaubt, „dass wir das Ziel erreichen können, international zu spielen“. Nach dem knappen Aus im Europa-League-Halbfinale gegen den FC Chelsea Anfang Mai hoffen die Hessen darauf, ein solches Erlebnis in der kommenden Saison wiederholen zu können.

Mit den Fans zusammen feiern

„Wir haben alle gesehen, wie geil es ist, durch Europa zu fliegen“, schwärmte SGE-Verteidiger Martin Hinteregger, der aber auch weiß, dass die Bayern auf Frankfurter Europapokal-Träume keine Rücksicht nehmen werden. „Wir sind so nah dran, da wollen wir uns das natürlich nicht mehr nehmen lassen“, bekräftigte Leon Goretzka vor dem Saison-Endspiel, in dem die Münchner allerdings wohl aller Voraussicht nach auf die angeschlagenen Manuel Neuer und James verzichten müssen.

Denn der Rekordmeister will sein eigenes Märchen zu Ende schreiben: „Wir haben im Winter gehofft, dass wir die Chance noch bekommen, am letzten Spieltag Meister zu werden“, sagte Kovac angesichts von zwischenzeitlich neun Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter BVB. „Jetzt haben wir sie und wollen sie nutzen“, so der 47-Jährige weiter. Robert Lewandowski verriet, er habe „davon geträumt, einmal vor den eigenen Fans Meister zu werden“ – und diesen Traum wollen sich alle beim FC Bayern am Samstag erfüllen.