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Bundesliga 20. Spieltag
Opel Arena, Mainz
  • 45' Jeremiah St. Juste
1. FSV Mainz 05
1 : 3
(1:3)
FC Bayern München
  • 8' Robert Lewandowski
  • 14' Thomas Müller
  • 26' Thiago
  • 45' Jeremiah St. Juste
  • 8' Robert Lewandowski
  • 14' Thomas Müller
  • 26' Thiago
Fernduell um Platz 1

Bayern gewappnet, um in Mainz vorzulegen

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Die Bayern legen am Samstag vor! Mit einem Erfolg im Gastspiel beim 1. FSV Mainz 05 (ab 15:30 Uhr im Liveticker und im kostenfreien Webradio bei fcbayern.com) könnte das Team von Hansi Flick am 20. Spieltag zumindest vorrübergehend die Tabellenführung erobern. 

Nur ein Punkt trennt den Titelverteidiger noch von Spitzenreiter RB Leipzig, der erst am Samstagabend im Topspiel gegen den Dritten Borussia Mönchengladbach antreten wird. Große Gedankenspiele zur Tabellenkonstellation wollte Bayern-Coach Hansi Flick aber dennoch nicht anstellen: „Wir müssen unser Spiel erstmal gewinnen. Wenn wir dann am Ende vor Leipzig stehen, freuen wir uns alle umso mehr.“

Zahlenspiele zur Partie in Mainz gibt es hier:

Die Ausgangslage

Mit zwei Siegen und 9:0 Toren zu Jahresbeginn – dem besten Rückrundenauftakt der Bundesliga-Historie – unterstrichen die Münchner ihre Ambitionen auf die Tabellenspitze eindrucksvoll. „Es war wichtig, dass wir gut gestartet sind“, erklärte Flick und zeigte sich zuversichtlich, dass sein Team mit der richtigen Einstellung gegen Mainz an die perfekte Punktausbeute aus den vergangenen fünf Bundesliga-Partien anknüpfen kann: „Wir sind auf einem sehr guten Weg, wissen aber auch, dass wir in jedem Spiel gefordert sind und jeder in jedem Spiel einhundert Prozent Leistung bringen muss.“

Der Gegner

Nur ein Punkt Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz 16, dazu die schwächste Abwehr der Liga gemeinsam mit Werder Bremen (je 44 Gegentore) – der Tabellenfünfzehnte Mainz steckt aktuell in akuten Abstiegssorgen. Nach gutem Start gab es unter dem neuen Trainer Achim Beierlorzer zuletzt fünf Niederlagen an den vergangenen sechs Spieltagen, weshalb der 51-jährige Fußballlehrer die Rollen vor der Partie eindeutig verteilt sieht: „Der Favorit ist klar Bayern, aber das ist keine Überraschung“, sagte Beierlorzer.

Die wichtigsten Aussagen von Hansi Flick im Pressetalk vor der Partie in Mainz gibt es hier noch einmal zum Nachlesen:

Das Personal

Trotz einiger erfreulicher Personalmeldungen an den letzten Tagen will Flick nichts überstürzen und plant vor dem Duell mit Mainz noch nicht mit einem weiteren Rückkehrer. Lucas Hernández könnte aber nach überstandener Sprunggelenksverletzung schon „in der kommenden Woche wieder zur Verfügung stehen“, erklärte der 54-Jährige. Dazu rückt auch das Comeback von Kingsley Coman näher, bereits „in der nächsten Woche wird er voraussichtlich komplett ins Training integriert“, so Flick. Javi Martínez (Muskelverletzung im Oberschenkel) und Niklas Süle (Kreuzbandriss) befinden sich zudem weiter im Aufbautraining.

Beim Gegner könnte es dagegen zu einem Debüt kommen: Unter der Woche verpflichteten die Nullfünfer Innenverteidiger Jeffrey Bruma vom VfL Wolfsburg auf Leihbasis. Ob er schon am Wochenende auflaufen wird, ließ FSV-Coach Beierlorzer aber noch offen.

Comeback unter dem Applaus der Kollegen: Am Donnerstag kehrte Kingsley Coman nach sieben Wochen Zwangspause wieder ins Mannschaftstraining zurück und konnte gut die Hälfte der Einheit absolvieren:

Das sagen die Trainer

Hansi Flick: „Mainz wird versuchen, uns in gewissen Zonen unter Druck zu setzen und dann schnell umzuschalten. Sie haben in der Offensive sehr gute und sehr schnelle Spieler, die sofort den Torabschluss suchen. Das machen sie sehr gut. Da müssen wir gut gewappnet sein und unsere Qualitäten ins Spiel bringen.“

Achim Beierlorzer (1. FSV Mainz 05): „Es ist natürlich kein Spiel, das wir wegschenken wollen. Völlig klar. Die Spieler freuen sich richtig auf dieses Spiel. Das macht es ja aus, sich mit den Besten messen zu dürfen. Wir nehmen es als absolute Herausforderung. Aber wenn wir ehrlich sind, wenn alles normal läuft, die Bayern ihre Leistung abrufen und wir nicht galaktisch spielen, dann wird das wohl für Bayern laufen.“

Top-Fact zum Spiel

Die Bayern-Abwehr steht: Als einziger Bundesligist nahmen die Münchner im neuen Jahr noch keinen Gegentreffer hin. Seit insgesamt drei Spielen beziehungsweise exakt 300 Bundesliga-Minuten musste Bayern-Keeper Manuel Neuer nicht mehr hinter sich greifen. Mit insgesamt sieben Zu-Null-Spielen in der laufenden Saison führt der 33 Jahre alte Kapitän des Rekordmeisters zudem das Torhüter-Ranking in der höchsten deutschen Spielklasse an.

Anerkennung von den Kollegen: Im zuvor letzten Auswärtsspiel bei Hertha BSC (4:0) hielt Manuel Neuer mit einer starken Parade gegen Pascal Köpke in der 87. Minute die Null fest.