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Bundesliga 10. Spieltag
Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
  • 25' Filip Kostic
  • 33' Djibril Sow
  • 49' David Abraham
  • 61' Martin Hinteregger
  • 85' Gonçalo Paciência
Eintracht Frankfurt
5 : 1
(2:1)
FC Bayern München
  • 37' Robert Lewandowski
  • 25' Filip Kostic
  • 33' Djibril Sow
  • 49' David Abraham
  • 61' Martin Hinteregger
  • 85' Gonçalo Paciência
  • 37' Robert Lewandowski
Müller vor Jubiläum

Bayern reisen mit Martínez und Leidenschaft nach Frankfurt

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Nächster Halt: Frankfurt! Zwischen dem DFB-Pokalspiel in Bochum und der nächsten Partie in der Champions League gegen Olympiakos Piräus in der kommenden Woche steht dem FC Bayern am Samstag (ab 15:30 im kostenfreien Webradio und Liveticker auf fcbayern.com) zunächst eine schwere Aufgabe in der Bundesliga bevor. Beim Europa-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt geht es für den deutschen Rekordmeister darum, seinen Platz in der Spitzengruppe zu festigen oder im besten Fall sogar zu verbessern.

„In Frankfurt ist es immer hitzig, die Spiele sind oft hart umkämpft. Aber ich bin sehr guter Dinge, dass wir die drei Punkte mitnehmen“, zeigte sich Thomas Müller zuversichtlich, den sechsten Saisonsieg einzufahren. „Wir sind uns zwar bewusst, dass wir aktuell nicht unsere Zauberphase haben, sondern eher eine Phase, in der wir durcharbeiten müssen, aber darum wird es am Samstag auch gehen, dass wir unseren Mann stehen. Mit unseren Fans im Rücken werden wir auch in Frankfurt bestehen.“

Die Ausgangslage

Nach dem 2:1-Sieg in der Vorwoche gegen FC Union Berlin hatten die Münchner zumindest für 24 Stunden wieder die Pole Position in der Liga zurückerobert. Das ist auch das Ziel für den kommenden Spieltag, wenn Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach zeitgleich zum Derby bei Bayer Leverkusen antritt. Auch die unmittelbaren Verfolger SC Freiburg (in Bremen) und VfL Wolfsburg (in Dortmund) haben schwere Aufgaben vor der Brust, so dass die Bayern mit einem Erfolg in Frankfurt wieder ganz oben landen könnten.

Der Gegner

Vier Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen – so lautet die Bilanz der Eintracht nach den ersten neun Spieltagen. Mit 14 Punkten rangieren die Hessen auf dem neunten Tabellenplatz, allerdings lediglich drei Zähler hinter den Champions-League-Rängen. Nach dem Abgang der „Büffelherde“, dem Sturmtrio Sébastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic, haben sich ihre Nachfolger Goncalo Paciencia (5 Tore), Bas Dost und André Silva (je 3) bestens eingeführt und elf der insgesamt 16 Frankfurter Treffer erzielt. Vor heimischem Publikum ist die Eintracht in dieser Saison noch ungeschlagen. Der letzte (Heim-)Sieg gegen den FC Bayern liegt allerdings fast zehn Jahre zurück: Im März 2010 gewann die Eintracht mit 2:1.

Das Personal

Zwei Spiele musste Javi Martínez zuletzt wegen Problemen mit dem Oberschenkel aussetzen, gegen die Eintracht kehrt der Defensivspezialist wieder in den Kader des Rekordmeisters zurück. Damit hat Kovač „eine Alternative“ für die Startformation. Bis auf die verletzten Niklas Süle, Lucas Hernández und Fiete Arp sind alle anderen Akteure „wohl auf“.

Frankfurts Trainer Adi Hütter kann personell fast aus dem Vollen schöpfen und möglicherweise auf die Rückkehr André Silva in den Kader hoffen. Der Stürmer ist wieder im Training. Auch Verteidiger Martin Hinteregger, der im DFB-Pokalspiel beim FC St. Pauli (2:1) nach einem Schlag auf das Knie ausgewechselt wurde, steht wieder zur Verfügung.

Das sagen die Trainer

Niko Kovač: „Ich freue mich auf das Spiel, es wird ein intensives Spiel. Wir müssen dort ein anderes Gesicht zeigen. Ich erwarte mir mehr Leidenschaft in den Zweikämpfen. Wir müssen von Anfang an da sein. In Frankfurt geht von Anfang an die Post ab. Da müssen wir hellwach sein. Es kann schnell passieren, dass wir in Rückstand geraten - wenn wir so agieren wie in den letzten Wochen. Es ist ein Topspiel gegen eine sehr, sehr gute Mannschaft.“

Adi Hütter: „Wir werden mit unseren Möglichkeiten alles versuchen, den Bayern mehr als Paroli zu bieten, damit es anders aussieht als in den vergangenen Begegnungen mit dem FCB. Wir müssen über die gesamte Spieldauer hochkonzentriert zu Werke gehen. Wir müssen gut und kompakt verteidigen und trotzdem mutig nach vorne spielen.“

Top-Fact zum Spiel

Bayerns Eigengewächs Thomas Müller steht vor einem historischen Meilenstein in seiner erfolgreichen Karriere: Im Auswärtsspiel am Samstag bei Eintracht Frankfurt könnte der 30-Jährige sein 500. Pflichtspiel für die Profis des deutschen Rekordmeisters bestreiten. Damit wäre Müller erst der zehnte Spieler, der seit dem Bundesliga-Aufstieg im Jahr 1965 diese Marke erreicht. Mit bislang 99 Torvorlagen steht Müller zudem vor einem weiteren Jubiläum. Seit detaillierter Datenerfassung 2004/05 bereitete kein anderer Spieler in der Bundesliga so viele Tore vor wie der achtmalige Deutsche Meister.