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Bundesliga 7. Spieltag
Allianz Arena, München
  • 73' Robert Lewandowski
FC Bayern München
1 : 2
(0:0)
TSG 1899 Hoffenheim
  • 54' Sargis Adamyan
  • 79' Sargis Adamyan
  • 73' Robert Lewandowski
  • 54' Sargis Adamyan
  • 79' Sargis Adamyan
Alaba und Hernández fehlen gegen Hoffenheim

Bayern will „mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen“

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Es sind derzeit Wochen zum Genießen in München. In der bayerischen Landeshauptstadt tobt die Wiesn und der FC Bayern grüßt sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League von Platz 1. Doch so wie die Feierlichkeiten beim 186. Münchner Oktoberfest an diesem Wochenende zu Ende gehen, muss auch der deutsche Rekordmeister vom Hochgefühl der 7:2-Gala in Tottenham unter der Woche zurück in den Bundesliga-Alltag finden.

„Das war ein Spiel, das uns die kommenden Wochen tragen kann“, hatte Niklas Süle am Dienstagabend vorausgesagt – und so will das Team von Niko Kovač den Schwung aus London mit in das Duell gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Samstag in der Allianz Arena mitnehmen (ab 15:30 im kostenfreien Webradio und Liveticker auf fcbayern.com). Passend zum größten Volksfest der Welt sind die Kraichgauer ein gern gesehener Gast: Von elf Heimspielen gegen die TSG gewann der FCB neun, zwei Mal wurden die Punkte geteilt.

Die Ausgangslage

Durch den hart erkämpften Sieg beim Aufsteiger Paderborn am vergangenen Samstag geht der FC Bayern erstmals in dieser Saison als Tabellenführer in den Spieltag. Als einziges Team neben Wolfsburg sind die Münchner noch unbesiegt in der neuen Spielzeit – und das soll auch nach dem Samstag so bleiben: „Wir wollen das Spiel gewinnen, wollen Erster bleiben, damit wir mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen“, gab Coach Kovač die Richtung vor.

Der Gegner

Im Jahr eins nach dem Abgang des langjährigen Trainers Julian Nagelsmann erwischte die TSG einen holprigen Start. Fünf Punkte weist der aktuelle Tabellenzwölfte unter Neu-Coach Alfred Schreuder nach sechs Spielen auf – und damit die schwächste Bilanz seit vier Jahren. Insbesondere in der Offensive drückt der Schuh: Mit vier Treffern stellt die TSG gemeinsam mit Köln den schwächsten Angriff der Liga und stellte damit gleichzeitig einen Vereinsnegativrekord auf. Erschwerend kommt hinzu, dass der Toptorjäger der Vorsaison, Andrej Kramarić (17 Tore), aufgrund einer Knieverletzung noch kein Spiel in der neuen Spielzeit bestreiten konnte.

Das Personal

Die Englische Woche hat einige Spuren bei den Bayern hinterlassen. Zwar meldete sich Jérôme Boateng nach muskulären Problemen rechtzeitig wieder fit, dafür fallen Lucas Hernández nach seiner Knieprellung aus dem Paderborn-Spiel sowie David Alaba aus. „Bei Lucas und David reicht es leider nicht. Sie werden gegen Hoffenheim nicht im Kader stehen“, bestätigte Kovač. Bei Alaba, der in Tottenham mit starken Schmerzen ausgewechselt worden war, wurde mittlerweile ein Haarriss in der Rippe diagnostiziert. Dazu kommen die längerfristigen Ausfälle von Leon Goretzka (Oberschenkelverletzung) und Fiete Arp (Kahnbeinbruch). Hoffenheim muss neben dem oben erwähnten Kramarić wohl auch auf Ishak Belfodil (Mandelentzündung) und Kapitän Kevin Vogt (Oberschenkelprobleme) verzichten.

Das sagen die Trainer

Niko Kovač: „Der Tabellenplatz und der Punktestand spiegeln nicht die Qualität von Hoffenheim wider. Sie möchten Fußball spielen, sich weiterentwickeln, aber im Moment fehlt ihnen das Quäntchen Glück. Wir müssen uns konzentrieren, denn es wird eine ganz, ganz schwierige Aufgabe für uns. Es wird nicht im Vorbeigehen gehen. Wir müssen uns strecken.“

Alfred Schreuder: „Jeder hat Bock, gegen den FC Bayern zu spielen. Das ist der beste Verein in Deutschland. Und in der Champions League haben wir gesehen, wie gut sie sind. Das ist für jeden hier eine große Herausforderung. Wir wollen den nächsten Schritt machen und sind positiv gestimmt. Wir werden uns Chancen herausspielen und mutig auftreten, da bin ich zu 100 Prozent sicher.“

Top-Fact zum Spiel

Robert Lewandowski trifft aktuell wie er will: Mit zehn Toren nach sechs Spieltagen stellte der Pole einen neuen Bundesliga-Rekord auf. Besonders erfolgreich war der 31-Jährige in seiner Karriere übrigens gegen Hoffenheims Schlussmann Oliver Baumann, gegen den er in 16 Duellen 15 Tore erzielte. Kein anderer aktueller Bundesliga-Spieler traf gegen einen Torhüter so häufig wie Lewandowski gegen Baumann.

Schiedsrichter

Die Leitung der Partie am Samstag übernimmt Schiedsrichter Tobias Stieler. An den 38-jährigen Hamburger haben die Bayern gute Erinnerungen – zuletzt pfiff er im Mai ein Spiel der Bayern beim 3:0-Endspielerfolg über RB Leipzig im DFB-Pokal. Assistieren werden Stieler am Wochenende Dr. Matthias Jöllenbeck und Christian Gittelmann, Marcel Unger ist 4. Offizieller. Als Video-Assistent ist Sascha Stegemann eingeteilt.