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DFB-Pokal Viertelfinale
  • 12' Leon Goretzka
  • 53' Thomas Müller
  • 56' Robert Lewandowski
  • 65' Serge Gnabry
  • 84' Robert Lewandowski
FC Bayern München
5 : 4
(1:2)
1. FC Heidenheim 1846
  • 26' Robert Glatzel
  • 39' Marc Schnatterer
  • 74' Robert Glatzel
  • 77' Robert Glatzel
  • 12' Leon Goretzka
  • 53' Thomas Müller
  • 56' Robert Lewandowski
  • 65' Serge Gnabry
  • 84' Robert Lewandowski
  • 26' Robert Glatzel
  • 39' Marc Schnatterer
  • 74' Robert Glatzel
  • 77' Robert Glatzel
„So schnell wie möglich entscheiden“

Bayern peilen zehnten Halbfinal-Einzug in Folge an

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Der Rekordpokalsieger empfängt den Zweitligisten – die Favoritenrolle im DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen dem FC Bayern und dem 1. FC Heidenheim am Mittwochabend (ab 18:30 Uhr im kostenlosen Webradio und im Liveticker) ist klar verteilt. Unterschätzen wird das Team von Niko Kovac den Gegner deshalb aber nicht. „Das darf man in diesem Wettbewerb nicht“, versprach der Trainer. „Es wird wie immer gegen – in Anführungszeichen – kleine Gegner nicht einfach werden“, sagte Kovac und kündigte an: „Wir wollen das Spiel ernst angehen und versuchen, so schnell wie möglich zu entscheiden.“

Denn der 47-Jährige weiß um die Stärken des kommenden Gegners: Es sei bekannt, „dass in der zweiten Liga der Kampf noch sehr viel ausgeprägter ist als in der ersten. Das wird uns am Mittwoch auch erwarten.“ Allein auf diese kämpferische Komponente will er Heidenheim jedoch nicht reduzieren. „Sie haben auch die nötige Qualität, um Fußball zu spielen, wenn man sie lässt. Das bedeutet für uns wie immer, so schnell wie möglich das Heft des Handelns an uns zu reißen“, forderte Kovac, der bereits in der vergangenen Saison mit Eintracht Frankfurt auf die Ost-Württemberger getroffen war. Durch einen 2:1-Auswärtserfolg nach Verlängerung zog seine Mannschaft damals in das Viertelfinale ein.

Kovac bezwang Heidenheim bereits in der Vorsaison

Genau das wollen die Bayern nun wiederholen – nur dass es dieses Mal darum geht, im zehnten Jahr in Folge unter die besten vier Teams im Wettbewerb zu kommen. Dementsprechend werden die Münchner auch drei Tage vor dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund (Samstag, 18:30 Uhr) keine Kräfte schonen. „Ich werde mit der Mannschaft spielen, bei der wir der Meinung sind, dass sie das Halbfinale erreichen werden“, verriet Kovac und erhoffte sich auch, mit einem Sieg im Pokal „die nötige positive Atmosphäre, die wir für das Dortmund-Spiel brauchen“, zu holen.

Verzichten muss der Bayern-Coach dabei aber auf die länger verletzten Arjen Robben und Alphonso Davies. Zudem fehlte Manuel Neuer am Dienstag mit Wadenproblemen im Abschlusstraining, über einen Einsatz des Nationalkeepers soll kurzfristig entschieden werden. Sein Vertreter wäre dann wie schon am Wochenende Sven Ulreich, der ebenfalls vor den Brenzstädtern warnte: „Wir müssen hochkonzentriert rangehen, eine ordentliche Leistung bringen und wenige Fehler machen, weil das natürlich auch von einer Zweitliga-Mannschaft gnadenlos ausgenutzt wird.“

Ex-Bayer Dorsch geht selbstbewusst ins Duell

Denn der vermeintliche Underdog aus Heidenheim ließ bereits im Achtelfinale aufhorchen, als er beim 2:1 über Bayer 04 Leverkusen einen Bundesligisten aus dem Wettbewerb werfen konnte. Seinen Anteil daran hatte in Niklas Dorsch auch ein alter Bekannter, der sich schon auf die Partie freut. „Ich kenne da viele Jungs, auch die Betreuer und das ganze Umfeld. Daher wird es für mich sicherlich etwas Besonderes“, sagte der 21-Jährige, der von 2012 bis 2018 das Bayern-Trikot trug.

Für den FCH geht es um die erste Halbfinal-Teilnahme überhaupt in der Vereinsgeschichte. „Wir haben das Spiel sicher nicht als Betriebsausflug auserkoren“, erklärte daher der Heidenheimer Kapitän Marc Schnatterer und fügte hinzu: „Wir wollen uns gut verkaufen.“ Ex-Bayern Dorsch schickte noch eine Kampfansage hinterher: „Wir wollen alles reinhauen, was wir haben, um wie gegen Leverkusen das Maximale herauszuholen.“