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Netzwerk Deutscher Fußballmuseen und Vereinsarchive

Jahrestreffen in der Erlebniswelt

Fußball begeistert die Massen, Fußball ist ein Teil der Gesellschaft, Fußball schreibt einen Teil erhaltenswerter Geschichte: Genau deshalb trifft die FC Bayern Erlebniswelt im Herzen der Allianz Arena exakt den Zeitgeist. Aber nicht nur der FC Bayern, sondern auch zahlreichen weitere Vereinen der drei deutschen Profi-Ligen haben Museen und Vereinsarchive, die sich sehen lassen können. Seit rund einem halben Jahr gibt es daher das „Netzwerk Deutscher Fußballmuseen und Vereinsarchive“ – vor einigen Tagen war es zu Gast in der FC Bayern Erlebniswelt.

„Es war ein toller und aufschlussreicher Tag“, sagt Fabian Raabe, an diesem Tag Gastgeber seitens des FC Bayern. Vertreter von mehr als 20 Vereinen waren angereist, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und zu diskutieren. Unter anderem die FC Bayern Erlebniswelt – Deutschlands größtes Vereinsmuseum – wird als neuartiges Vorbild in der Szene gesehen. Raabes Vortrag brachte weitreichende Erkenntnisse: „Aber auch wir können von den anderen immer wieder Neues erfahren und anwenden“, sagt er.

"Offen für weitere Kooperationen"

Das Netzwerk versteht sich nicht als Konkurrenzangebot zu bestehenden sporthistorischen Angeboten, sondern möchte mit seiner Kompetenz und seinen Möglichkeiten dazu beitragen, die sporthistorische Agenda in Deutschland zu bereichern und aktiv zu gestalten. „Wir sind ausdrücklich offen für weitere Kooperationen“, sagt Raabe. Unter anderem mit dem Deutschen Fußballmuseum des DFB in Dortmund arbeitet das Netzwerk schon zusammen.

Jeder, der die FC Bayern Erlebniswelt schon einmal besucht hat, weiß, dass die Befürchtungen, lediglich verstaubte Schuhe und alte Trikots zu sehen, sich kein bisschen bewahrheiten. Auch die aktive Weiterbildung der Verantwortlichen aber zeigt, dass das Vereinsmuseum des FC Bayern ein Museum ist, das lebt. Eines, das sich stets verbessern will. Das seine Besucher jedes Mal aufs Neue begeistern will. „Das ist unser Wunsch“, sagt Raabe.

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