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Sondervitrine zum Abschied

Mach’s gut, Claudio!

Die Haare von Claudio Pizarro waren kurz geschoren an diesem 7. Juni 2001, und der Peruaner hatte sich herausgeputzt, als er beim FC Bayern vorstellig wurde. Schwarzes Sakko, schwarz-gemusterte Krawatte, allein das machte Eindruck. Aber: Pizarro wusste in den 14 Jahren seitdem noch mehr auf dem Platz zu überzeugen. Heute, weit mehr als ein Jahrzehnt nach seinem Debüt in München, sagt der FC Bayern DANKE für alles, was er für diesen Verein geleistet hat. Mach’s gut, Claudio!

Sechs Mal Meister, fünf Mal DFB-Pokalsieger, Champions-League-Sieger und als einziger Bayern-Spieler zweimaliger Weltpokal-Sieger: Die Bilanz der neun Jahre, die Pizarro für den FC Bayern insgesamt auf Torejagd ging, ist gigantisch. Von den Gegnern war er während seines ersten Engagements von 2001 bis 2007 genauso gefürchtet wie während des zweiten von 2012 bis 2015. Die 125 Treffer in 327 Spielen sprechen für sich. Insgesamt jubelte Pizarro in seiner 16 Jahre langen Bundesliga-Zeit sogar 176 Mal über einen eigenen Treffer. Als erster Spieler durchbrach der 36-Jährige zudem die Marke von 1.000 Torschüssen.

Pizarro und seine Kinder jubelten 134 Mal

Pizarro, am 3. Oktober 1978 im peruanischen Ort Surco geboren, ist der Mann für Rekorde. Seit dem 23. Oktober 2010 ist er ausländischer Rekordtorschütze in der Geschichte der Bundesliga, auch die meisten Spiele absolvierte er. An jenem Tag, als er sein 134. Tor im Oberhaus schoss und damit Giovane Elber überholte, schaute er sich übrigens alle Treffer noch einmal gesammelt an. Seine Kinder mussten mit ihm auf dem Sofa Platz nehmen und 134 Mal jubeln. Und das, obwohl sie ihren Papa teilweise gar nicht erkannten.

Kurze Harre, lange Haare, glatt, gegelt, gelockt: Pizarro hat sich zumindest optisch von Jahr zu Jahr verändert. In der FC Bayern Erlebniswelt gibt es deshalb anlässlich seines Abschieds vom FC Bayern ab sofort eine kleine Sondervitrine: Sie zeigt neben einer Slideshow seiner besten Momente im Bayern-Dress auch all seine Autogrammkarten. Der Bursche von 2001 ist genauso zu sehen wie der Mann, der vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen offiziell verabschiedet wird. Neben den zahlreichen Trophäen, an deren Gewinn Pizarro großen Anteil hatte, absolut sehenswert!

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