unterstützt durch
Menü
Erinnerungen im Advent

14 Jahre nach dem Weltpokalsieg

Titel zur Weihnachtszeit gibt es ja eigentlich nicht viele. Erst im Frühjahr werden im Fußball die großen Trophäen vergeben – es sei denn, man spielt um den Weltpokal. Der FC Bayern hat den Titel der weltbesten Klub-Mannschaft erst vor zwei Jahren gewonnen, er krönte das Triple-Jahr 2013. Aber auch zwölf Jahre zuvor wurde im Advent gefeiert. Um genau zu sein: Am 27. November 2001 – also am heutigen Freitag vor 14 Jahren.

Es passt heuer gut zusammen, dass die Jahreshauptversammlung auf dieses kleine Jubiläum fällt, das für alle Bayern-Fans doch immer noch etwas Besonderes ist. In Tokio fand 2001 das Spiel um den Weltpokal statt, im Finale standen neben dem FC Bayern als amtierender Champions-League-Sieger die CA Boca Juniors aus Buenos Aires, Sieger der Copa Libertadores. Zum entscheidenden Mann wurden keine Stürmer, sondern ein Abwehrspieler: Sami Kuffour erzielte in der 109. Minute den Siegtreffer für die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld. Es war kein schönes Tor, ein Abstauber aus kurzer Distanz. Und doch der glücklichste Moment des ghanaischen Nationalspielers.

Hasan Salihamidzic, der in seiner Legenden-Führung „Meet the legend“ in der FC Bayern Erlebniswelt natürlich auch von diesem großen Tag erzählt, sagte einst: „Für Sami war das ein super Erlebnis, in so einem wichtigen Spiel zu treffen. Das bleibt das ganze Leben. Er hat sich in den Wochen danach im Training feiern lassen – aber wir haben ihn auch gefeiert.“ Zu Recht – bis heute ist der Erfolg unvergessen. Und natürlich auch ein wichtiger Bestandteil im Vereinsmuseum. Folgende Exponate sind dort von diesem Tag ausgestellt und archiviert:

  • Die Ehrengabe, die die Boca Juniors dem FC Bayern vor dem Spiel übergeben haben: Ein Krieger aus Holz.
  • Ein Ticket vom Finale – in japanischer Schrift.
  • Das Ankündigungsplakat zum Spiel.
  • Ein originalgetreuers Replikat des Weltpokals von 2001.
  • Der Toyota Pokal – denn das Finale damals wurde vom Toyota promotet.
  • Das Programmheft zum Endspiel.
  • Das Endspieltrikot von Stefan Effenberg, der allerdings in dem Spiel nicht zum Einsatz kam.

Weitere Inhalte