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Exponat-Tausch zum Spiel gegen den FC Augsburg

Jim Knopf macht Platz für Lukas, den Lokomotivführer

Jim Knopf ist ein Dauergast in der FC Bayern Erlebniswelt. Schon kurz nach der Eröffnung des Vereinsmuseums im Jahr 2012 hat er seinen Platz bezogen - seitdem sitzt er in der Vitrine, als wache er über die Ehrengaben. Er lächelt, hat sich auf einem Bilderrahmen niedergelassen und sieht ziemlich glücklich aus. Rund 350.000 Besucher überzeugen sich davon pro Jahr.

Wenn der FC Bayern am kommenden Wochenende auf den FC Augsburg trifft, wird es keine neue Marionette aus der Augsburger Puppenkiste geben. Denn traditionell verteilen die Schwaben die einzigartigen Ehrengaben nur bei Heimspielen. Der FC Bayern ist seit dem 2:0 im Pokal-Achtelfinale (Dezember 2012) und der Übergabe von Jim Knopf noch einige weitere Male auf den oberbayerischen Nachbarn getroffen. Acht Mal waren die Münchner seit 2011 insgesamt in Augsburg zu Gast. Oft waren es umkämpfte Partien – Geschenke gab es meist nur vor dem Anpfiff.

Lukas ist schon lange im Archiv – und nun in der Ausstellung

Das Schöne ist: Die Augsburger haben nicht nur Jim Knopf in ihrem Puppen-Repertoire. Und deshalb wurde der Hauptfigur der Michael-Ende-Bücher nun – pünktlich zum nächsten Aufeinandertreffen auch ausgetauscht. Ab sofort strahlt nicht mehr Jim Knopf, sondern sein Freund Lukas, der Lokomotivführer den Besuchern entgegen, der bislang im großen Archiv der FC Bayern Erlebniswelt aufbewahrt wurde.

Der FC Bayern ist aber natürlich nicht der einzige Klub, der die kleinen Marionetten in seinem Fundus hat. Für die Schwaben ist die Übergabe der Holzfiguren Tradition und Teil der Kooperation mit der berühmten Augsburger Puppenkiste. Übergeben wurden in den letzten Jahren neben Jim Knopf und Lukas „Prinzessin Li Si“, „Urmel aus dem Eis“, und „Kater Mikesch“, in diesem Jahr ist der „Räuber Hotzenplotz“ das Gastgeschenk. Wer weiß? Vielleicht steht auch er irgendwann mal in der FC Bayern Erlebniswelt. In Augsburg spielen die Bayern im März 2018.