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Wanderausstellung „verehrt – verfolgt – vergessen“ auf Reisen

Tolles Programm in Weiden

Das Programm in Weiden von 19. bis 30. April war vielfältig, durchdacht – und so interessant, dass einige immer wieder kamen. „Ich würde am liebsten zwei Wochen hier bleiben“, sagte FC Bayern-Archivar Andreas Wittner, als er zur Eröffnung der Wanderausstellung „verehrt – verfolgt – vergessen: Opfer des Nationalsozialismus beim FC Bayern München“ zu Gast in der Oberpfalz war. Unter anderem eine Diskussion mit Bayern-Legende Klaus Augenthaler, eine Stadtführung durch das jüdische Weiden und Vorträge von Zeitzeugen fanden statt, um allen Besuchern den Zugang zu den Themen Holocaust, Rassismus und Ausgrenzung zu erleichtern.

Die knapp 100 Mitglieder des Fanclubs „D'WEIDNA e.V“ hatten sich,  unter anderem zusammen mit dem Stadtjugendring und „WEIDEN IST BUNT, viele Gedanken gemacht, um das Rahmenprogramm rund um die Ausstellung im Kulturzentrum so aufschlussreich wie möglich zu gestalten. „Wir möchten einen kleinen Teil dazu beitragen, dass solche Dinge nicht mehr passieren“, bekräftigte Fanclub-Chef Alexander Wenzel. Wittner nannte das Engagement des Teams um den Vorsitzenden „beispielhaft“ – auch für andere interessierte Ausstellungshäuser, Fanklubs oder Schulen, die die Wanderausstellung der FC Bayern Erlebniswelt nach wie vor ausleihen können.

Interesse an der Wanderausstellung? Einfach Anfrage stellen!

Seit knapp einem Jahr ist „verehrt – verfolgt – vergessen“ nun auf Reisen, das erste Zwischenfazit ist durchweg positiv. Egal ob in München, Bayern oder weiter weg (wie zum Beispiel in Ostfriesland im hohen Norden): Die Idee, aktiv gegen das Vergessen vorzugehen, kam an jedem der 14 Standorte  gut an. Und das Interesse an der Ausstellung, in deren Mittelpunkt die 56 Vereinsmitglieder, die aus religiösen oder politischen Gründen während der NS-Zeit fliehen mussten oder deportiert wurden, ist nach wie vor ungebrochen.

Die nächsten Stationen stehen bereits fest – bis Ende Juli wird sie noch in Chemnitz, Göppingen sowie bei Maccabi München zu sehen sein. Termine sind aber auch immer wieder verfügbar (Anfragen bitte an info@fcb-erlebniswelt.de). „Verehrt – verfolgt – vergessen“ wird weiterziehen. Für das Team der FC Bayern Erlebniswelt, das die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Versöhnungskirche der KZ-Gedenkstätte Dachau entwickelt hat, ist das der größte Erfolg. Die Arbeit hat sich gelohnt. Programme wie jenes in Weiden bestätigen das immer wieder.

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